Was zur Montage von Photovoltaikanlagen gehört
Im Rahmen der Montage werden die Befestigungspunkte vorbereitet, die Tragsysteme gesetzt und die Module in der geplanten Anordnung montiert. Dabei müssen Untergrund, Dachaufbau, Neigung, Lastabtragung und die Geometrie der Anlage berücksichtigt werden. Ziel ist eine stabile, zum Montagesystem passende Befestigung der Photovoltaikmodule auf dem Bauwerk.
Typische Montagesituationen bei Photovoltaikprojekten
Montagearbeiten fallen bei Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern, Gewerbebauten, Industriehallen und landwirtschaftlichen Gebäuden an. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach geneigtem Dach, Flachdach oder dachintegrierter Lösung. Relevante Rahmenbedingungen sind unter anderem die vorhandene Dacheindeckung, die Zugänglichkeit der Montagefläche, Randabstände sowie die geplante Belegung.
Aufdach-, Flachdach- und Indachmontage
Bei der Aufdachmontage werden Module auf einer Unterkonstruktion über der bestehenden Dacheindeckung befestigt. Die Flachdachmontage arbeitet mit für flache Dachflächen geeigneten Tragsystemen und einer darauf abgestimmten Modulaufständerung. Bei der Indachmontage ersetzen die Module Teile der Dachhaut oder werden direkt in die Dachfläche integriert, wodurch sich die Anforderungen an Aufbau und Anschlussdetails von klassischen Aufdachsystemen unterscheiden.
Abgrenzung zu Verkabelung innerhalb der Leistung Installation und Montage
Die Montage ist innerhalb von Installation und Montage der mechanische Teil der Ausführung. Sie endet nicht zwingend mit der elektrischen Verbindung der Module, denn diese gehört zur Geschwisterleistung Verkabelung. Während bei der Montage Tragsysteme und Module befestigt werden, umfasst die Verkabelung die elektrische Verbindung der Komponenten, die Leitungsführung und die Anbindung an weitere Anlagenteile.