Filterelemente im Bereich Flüssigkeits-Handling
Filter- bezeichnet innerhalb von Dosierung und Filterung Bauteile, die Feststoffe, Abrieb oder andere Verunreinigungen aus einem Medium zurückhalten. Je nach Aufbau erfolgt die Trennung über textile, poröse oder geformte Filtermedien. In Kunststoffanwendungen stehen häufig korrosionsbeständige und chemisch geeignete Materialien im Vordergrund, insbesondere bei aggressiven oder sensiblen Medien.
Typische Einsatzkontexte in industriellen Prozessen
Filterelemente werden dort eingesetzt, wo Medien vor nachgeschalteten Komponenten geschützt oder Prozessflüssigkeiten sauber geführt werden müssen. Typische Kontexte sind Dosiersysteme, Leitungsstrecken, Behälteranschlüsse, Umwälzsysteme oder Entnahmepunkte in verfahrenstechnischen Anlagen. Sie dienen unter anderem dazu, Pumpen, Armaturen, Düsen und Messkomponenten vor Partikeln zu schützen oder die Medienqualität im Prozess zu stabilisieren.
Ausführungen von Gewebe bis Kerze
Die Leistung umfasst unterschiedliche Bauformen mit jeweils eigener Funktion im System. Dazu gehören Gewebe sowie Gewebe und Stoffe als flexible Filtermedien, Hülsen und Taschen für austauschbare Einsätze, Kerzen für kompakte Filtereinheiten, Platten und Rohre für formstabile Lösungen sowie Schäume für offenporige Anwendungen. Welche Ausführung geeignet ist, hängt von Einbauraum, gewünschter Rückhaltewirkung, Reinigbarkeit und mechanischer Belastung ab.
Abgrenzung zu Dosierpumpen, Drosselklappen, Düsen und Hahnen
Filter- ist innerhalb der Elternleistung Dosierung und Filterung der Teilbereich für die Stofftrennung im Mediumstrom. Dosierpumpen fördern oder dosieren Medien, Drosselklappen und Hahnen sperren oder regeln den Durchfluss, und Düsen formen den Austritt oder die Verteilung eines Mediums. Filterelemente übernehmen dagegen keine Förder- oder Absperrfunktion, sondern entfernen Partikel oder halten sie kontrolliert zurück.