Wie Drosselklappen den Strömungsquerschnitt regeln
Drosselklappen arbeiten mit einem verstellbaren Klappenelement, das den nutzbaren Querschnitt im System stufenweise verändert. Dadurch lassen sich Volumenstrom, Durchfluss und Druckverhältnisse innerhalb einer Anlage beeinflussen. Je nach Auslegung erfolgt die Verstellung von Hand oder über einen Antrieb, der in eine übergeordnete Regelung eingebunden ist.
Typische Einbauorte in Klima-, Kälte- und Wärmeanlagen
Eingesetzt werden Drosselklappen dort, wo Teilstränge aufeinander abgestimmt oder Betriebszustände angepasst werden müssen. Das betrifft beispielsweise Luftführungen in Lüftungs- und Klimasystemen sowie Verteilbereiche in Heiz- und Kälteanlagen. Sie kommen an Abzweigen, vor oder nach Aggregaten und in regelbaren Strängen zum Einsatz, wenn nicht nur offen oder geschlossen geschaltet werden soll.
Ausführungen nach Medium, Antrieb und Einbausituation
Drosselklappen werden in unterschiedlichen Bauformen für verschiedene Medien und Einbaubedingungen ausgeführt. Unterschieden wird unter anderem nach manueller oder motorischer Betätigung, nach Material, Dichtheit und Anschlussart sowie nach der Geometrie für Leitungen oder Kanäle. In automatisierten Anlagen sind sie häufig Teil einer Regelkette mit Sensoren, Stellbefehlen und Gebäudetechnik.
Abgrenzung innerhalb der Klappen und Sicherheitstechnik
Innerhalb der Leistung Klappen stehen Drosselklappen für die dosierte Beeinflussung des Durchflusses im laufenden Betrieb. Absperrklappen sind dagegen primär auf das vollständige Öffnen oder Schliessen eines Strangs ausgerichtet. Von Explosionsklappen unterscheiden sich Drosselklappen grundlegend, weil Explosionsklappen eine Schutzfunktion bei Druckereignissen erfüllen und nicht zur Regelung des Anlagenbetriebs vorgesehen sind.