Innendekorateur:in
3inDesign - Irina Corrodi beschäftigt Fachpersonen in diesem Bereich.
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Ihr Unternehmen beschäftigt Fachpersonen wie Innendekorateur:in? Erstellen Sie jetzt Ihr kostenloses Firmenprofil und zeigen Sie diese Stärke.
Jetzt Firmenprofil erstellenEin Raum kann technisch einwandfrei sein und trotzdem kalt und leblos wirken. Innendekorateurinnen und Innendekorateure sorgen dafür, dass daraus ein Ort wird, an dem man sich wohlfühlt. Sie gestalten Innenräume mit einem feinen Gespür für Farben, Materialien, Textilien und Accessoires und schaffen damit Atmosphären, die zu den Menschen passen, die darin leben oder arbeiten. Ihr Fokus liegt weniger auf baulichen Veränderungen als auf der gestalterischen Ausgestaltung bestehender Räume. Die Arbeit einer Innendekorateurin oder eines Innendekorateurs beginnt mit einem genauen Blick auf den Raum und die Menschen, die ihn nutzen. Welcher Stil soll es sein? Welche Farben wirken einladend, welche zu dominant? Wie lässt sich mit Licht, Stoffen und Möbelanordnung eine bestimmte Stimmung erzeugen? Aus diesen Überlegungen entsteht ein Gestaltungskonzept, das anschliessend mit konkreten Produkten und Materialien umgesetzt wird. Innendekorateurinnen und Innendekorateure kennen den Markt, wissen wo sie hochwertige Vorhänge, passende Bodenbeläge oder besondere Einrichtungsstücke finden, und begleiten ihre Kundschaft durch den gesamten Umsetzungsprozess. Ein wichtiger Teil des Berufs ist die handwerkliche Komponente. Viele Innendekorateurinnen und Innendekorateure fertigen Vorhänge, Polsterungen oder Dekorationselemente selbst an oder koordinieren deren Herstellung. Sie messen, schneiden, nähen und montieren, kennen Materialien in ihrer Haptik und wissen, wie sich Stoffe im Licht verhalten und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln. Dieses handwerkliche Wissen unterscheidet den Beruf von einer rein beratenden Tätigkeit und macht ihn zu einem echten Gestaltungsberuf. Die Ausbildung erfolgt in der Schweiz über die dreijährige berufliche Grundbildung als Innendekorateurin oder Innendekorateur EFZ. Die Ausbildung vermittelt Grundlagen in Gestaltung, Farb- und Materiallehre, handwerklichen Techniken sowie Kundenberatung. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann über die Berufsprüfung den eidgenössischen Fachausweis erlangen oder ein Studium in Innenarchitektur an einer Fachhochschule anschliessen. Der Übergang zwischen Innendekorateur:in und Innenarchitektin oder Innenarchitekt ist fliessend, wobei letztere stärker in die bauliche Planung eingebunden sind. Auf WAiSCH sind Innendekorateurinnen und Innendekorateure den Branchen Möbel & Einrichtung sowie Design & Medien zugeordnet, da ihre Arbeit gestalterisches Können mit konkreter Produktkenntnis verbindet. Berührungspunkte bestehen mit den Bereichen Bau & Infrastruktur, Hotellerie und Gastronomie, wo eine durchdachte Innengestaltung unmittelbar auf das Wohlbefinden der Gäste einwirkt. Innendekorateurinnen und Innendekorateure arbeiten in Einrichtungshäusern, Dekorationsateliers oder als selbstständige Fachpersonen und werden oft über persönliche Empfehlungen gefunden. Wer eine Innendekorateurin oder einen Innendekorateur beauftragt, bekommt jemanden, der aus einem Raum einen Ort macht.
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