Verspannte Muskeln, chronische Rückenschmerzen oder einfach das Bedürfnis nach Erholung – Masseurinnen und Masseure sind Fachpersonen, die mit ihren Händen gezielt auf den menschlichen Körper einwirken und dabei sowohl therapeutische als auch wohltuende Wirkungen erzielen. Sie arbeiten an Muskeln, Bindegewebe und Gelenken, fördern die Durchblutung, lösen Verspannungen und unterstützen den Körper dabei, wieder ins Gleichgewicht zu finden. Ihr Einsatzgebiet reicht von der medizinischen Rehabilitation über den Leistungssport bis hin zum Wellness- und Entspannungsbereich.
Je nach Ausrichtung und Ausbildung unterscheiden sich die angewandten Techniken erheblich. Klassische Massagen wie die Schwedische Massage oder die Tiefengewebsmassage gehören zum Grundrepertoire. Darüber hinaus setzen viele Masseurinnen und Masseure auf spezialisierte Methoden wie Lymphdrainage, Reflexzonenmassage, Sportmassage oder Triggerpunkttherapie. Wer im medizinischen Bereich tätig ist, arbeitet eng mit Ärztinnen und Ärzten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten zusammen und behandelt Patientinnen und Patienten auf ärztliche Verordnung.
Ein wichtiger Teil der Arbeit ist das Gespräch vor der Behandlung. Eine Masseur:in erfragt Beschwerden, Vorerkrankungen und Erwartungen, um die Massage gezielt und sicher durchführen zu können. Kontraindikationen wie Entzündungen, Thrombosen oder bestimmte Hauterkrankungen müssen erkannt und berücksichtigt werden. Neben fachlichem Wissen braucht es also auch Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, auf die individuellen Bedürfnisse jeder Person einzugehen.
Die Ausbildungswege variieren je nach Tätigkeitsfeld erheblich. Für den Einstieg in den Wellness- und Entspannungsbereich gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung. Viele Masseurinnen und Masseure starten mit Kursen und Zertifikatslehrgängen bei privaten Anbietern, die von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern können. Wer hingegen therapeutisch arbeiten und Patientinnen und Patienten auf ärztliche Verordnung behandeln möchte, braucht den eidgenössisch anerkannten Abschluss als Medizinische Masseurin oder Medizinischer Masseur EFZ, eine dreijährige Berufslehre, die fundierte Kenntnisse in Anatomie, Physiologie und verschiedenen Massagetechniken vermittelt. Zwischen diesen beiden Polen gibt es zahlreiche Weiterbildungen und Spezialisierungen, etwa in Lymphdrainage, Sportmassage oder Traditioneller Chinesischer Medizin, die das Leistungsangebot einer Masseur:in gezielt erweitern.
Auf WAiSCH sind Masseur:innen der Branche Beauty & Gesundheit zugeordnet, die das breite Spektrum an Berufen rund um Körperpflege, Wohlbefinden und Gesundheit abdeckt. Berührungspunkte bestehen mit den Bereichen Freizeit & Unterhaltung sowie Hotellerie, wo Massageangebote fester Bestandteil von Wellness- und Erholungsangeboten sind. Masseurinnen und Masseure arbeiten in Praxen, Spitälern, Rehabilitationszentren, Fitnessstudios, Hotels oder als selbstständige Fachpersonen. Wer eine Masseur:in sucht, sucht jemanden, dessen Hände mehr können, als es von aussen scheint.
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