Das ZRM® (Zürcher Ressourcen Modell) ist ein wissenschaftlich fundiertes Selbstmanagement-Training, das an der Universität Zürich entwickelt wurde – unter anderem von Maja Storch und Frank Krause.
Es verbindet Erkenntnisse aus Motivationspsychologie, Neurowissenschaft und Embodiment-Forschung. Ziel des ZRM® ist es, persönliche Ressourcen zu aktivieren und nachhaltige Handlungsziele zu entwickeln – nicht über reinen Willenskraft-Einsatz, sondern durch die Einbindung von Gefühlen und Körperwahrnehmung.
Das Modell wird häufig in Coaching, Therapie, Pädagogik und Führungskräfteentwicklung eingesetzt, um Selbststeuerung, Klarheit und innere Motivation zu stärken.
Typischer Ablauf des ZRM®
Der Prozess gliedert sich in mehrere aufeinander aufbauende Schritte:
-
Themenklärung
Klärung eines persönlichen Entwicklungswunsches oder Anliegens.
-
Ressourcenaktivierung
Arbeit mit Bildmaterial (z. B. Ideenkarten), um unbewusste Bedürfnisse und Motive sichtbar zu machen.
-
Entwicklung eines Motto-Ziels
Formulierung eines positiv-emotionalen, handlungsleitenden Leitsatzes (kein klassisches Leistungsziel).
-
Emotionales Verankern
Verknüpfung des Motto-Ziels mit Körperempfindungen (Embodiment), Bildern oder Symbolen.
-
Transfer in den Alltag
Konkrete Umsetzungsschritte, Erinnerungshilfen und Training der neuen Haltung im Alltag.
Anzahl der Sitzungen
-
Einzelsitzungen im Coaching oder in der Praxis:
Meist 3–6 Sitzungen à 60–90 Minuten, je nach Anliegen und Vertiefung.
-
Vertiefungs- oder Auffrischungssitzungen:
Bei Bedarf einzelne Follow-up-Termine zur Stabilisierung.
Der Vorteil des ZRM® liegt darin, dass bereits in wenigen Sitzungen ein tragfähiges, emotional verankertes Ziel entsteht, das langfristig wirksam bleibt.