Was unter Markierungsfolien verstanden wird
Markierungsfolien dienen dazu, Informationen oder Unterscheidungsmerkmale direkt auf einer Oberfläche oder an einer Verpackungseinheit sichtbar zu machen. Die Kennzeichnung kann farblich, gedruckt, beschriftbar oder durch definierte Muster erfolgen. Im Kunststoffkontext beschreibt der Begriff nicht jede beliebige Folie mit Haftschicht, sondern Folien, deren Hauptzweck in der visuellen Identifikation und Abgrenzung liegt.
Einsatz in Lager, Transport und Verpackung
Typische Anwendungen liegen in der Kennzeichnung von Kartons, Paletten, KLT-Behältern, Regalen, Versandgebinden oder innerbetrieblichen Materialflüssen. Markierungsfolien werden eingesetzt, wenn Chargen, Bereiche, Zustände oder Prozessschritte schnell erkennbar sein sollen. Auch temporäre Kennzeichnungen im Wareneingang, in der Kommissionierung oder bei Retourenprozessen gehören zu den üblichen Einsatzfeldern.
Ausführungen nach Haftung, Oberfläche und Kennzeichnungsart
Markierungsfolien gibt es in unterschiedlichen Farben, Opazitäten und Oberflächen. Je nach Bedarf kommen beschriftbare, bedruckbare, vorgedruckte, transparente oder deckende Varianten zum Einsatz. Für die Verarbeitung sind zudem Merkmale wie permanente oder ablösbare Haftung, Rollenformat, Zuschnitt oder Etikettennutzen relevant, sofern die Folie nicht lose verwendet wird.
Abgrenzung zu anderen Folienarten
Innerhalb der Leistung "Folien" unterscheiden sich Markierungsfolien funktional von Stretchfolien und Schrumpffolien, die primär der Bündelung oder Sicherung dienen. Gegenüber Trennfolien steht nicht das Separieren von Materialien im Vordergrund. Zu Klebefolien beziehungsweise Selbstklebefolien besteht eine inhaltliche Nähe, doch bei Markierungsfolien ist die Kennzeichnungsfunktion ausschlaggebend, nicht die Verklebung als solche.