Wie Fittings für Schläuche ausgelegt sind
Im Unterschied zu Rohrverbindern sind Fittings für Schläuche auf nachgiebige, flexible Leitungen ausgelegt. Die Verbindung erfolgt je nach System über formschlüssige Konturen, Klemmung, Steckmechanismen oder zusätzliche Sicherungselemente. Entscheidend sind dabei der passende Durchmesser, die Schlauchwand, die Materialverträglichkeit und die Anforderungen an Dichtheit sowie Lösbarkeit der Verbindung.
Typische Anwendungen in Maschinenbau und Fahrzeugbau
Schlauchfittings werden in Leitungen für Luft, Wasser, technische Flüssigkeiten oder andere Medien eingesetzt, wenn Schläuche an Aggregate, Gehäuse, Pumpen, Ventile oder Sensorik angebunden werden. Sie finden sich in Maschinen mit bewegten Baugruppen ebenso wie in Fahrzeugen mit beengten Einbauräumen und vibrationsbeanspruchten Leitungswegen. Die Eignung richtet sich nach Medium, Druckverhältnissen, Temperaturbereich und mechanischer Belastung.
Bauformen und Ausführungen für flexible Leitungen
Je nach Einbaulage kommen gerade Verbinder, Winkel, T-Stücke, Reduzierungen oder Übergänge auf andere Anschlussarten in Frage. Bei der Werkstoffwahl werden häufig Kunststoff, Metall oder Materialkombinationen verwendet, abhängig von chemischer Beständigkeit, Gewicht und Umgebungsbedingungen. Auch die Frage, ob die Verbindung dauerhaft, wieder lösbar oder für häufige Montage ausgelegt sein soll, bestimmt die passende Ausführung.
Abgrenzung zu Fittings für Kunststoffrohre und Metallrohre
Innerhalb der Fittings für Maschinenbau und Fahrzeugbau beziehen sich diese Produkte speziell auf Schläuche und damit auf flexible Leitungssysteme. Fittings für halbharte und harte Kunststoffrohre sind dagegen auf steifere Rohrgeometrien und andere Verbindungstechniken ausgelegt. Fittings für Metallrohre decken wiederum Anwendungen mit metallischen Leitungen ab, bei denen Materialverhalten, Bearbeitung und Anschlussprinzipien von Schlauchverbindungen abweichen.