Was unter landwirtschaftlichen Anlagen und Maschinen fällt
Die Leistung umfasst technische Systeme, die Produktions- und Versorgungsprozesse auf dem Betrieb ausführen oder unterstützen. Dazu zählen unter anderem Fütterungsanlagen, Melktechnik, Gebläse, Lagerbehälter und Anlagen zur Verwertung organischer Stoffe. Je nach Ausführung handelt es sich um kompakte Einzelmaschinen oder um mehrere aufeinander abgestimmte Komponenten.
Einsatzbereiche auf dem Betrieb
Anlagen und Maschinen kommen vor allem dort zum Einsatz, wo wiederkehrende Arbeitsabläufe technisch geführt werden. Typische Beispiele sind das automatische Melken im Milchviehbetrieb, die Futterausgabe im Stall, die Einlagerung und Förderung von Heu oder Schüttgut sowie die Speicherung von Futtermitteln in Silos. Auch Biogasanlagen gehören dazu, wenn organische Reststoffe oder Substrate auf dem Betrieb technisch weiterverarbeitet werden.
Teilbereiche von Melksystem bis Silo
Zu den Unterleistungen zählen automatische Melksysteme, Biogasanlagen, Futterautomaten, Heugebläse und Silos. Automatische Melksysteme sind auf den Melkprozess ausgerichtet, während Futterautomaten die dosierte Ausgabe von Futter übernehmen. Heugebläse dienen der Förderung und Einlagerung von Heu, Silos der Lagerung von Futter oder anderen landwirtschaftlichen Gütern. Biogasanlagen bilden einen eigenen Teilbereich, weil sie biologische Stoffströme technisch erfassen und weiterverarbeiten.
Abgrenzung zu Fahrzeugen, Stalleinrichtung und weiterem Zubehör
Innerhalb der Hierarchie unter Zubehör bezeichnet diese Leistung betriebliche Technik und nicht mobile Arbeitsmittel. Fahrzeuge sind für Transport, Feldarbeit oder Bewegung auf dem Betrieb ausgelegt, Anlagen und Maschinen dagegen für stationäre oder fest eingebundene Prozesse. Von Stalleinrichtung unterscheidet sich die Leistung durch den stärkeren Fokus auf technische Funktionen und Mechanik; Stallzubehör und Werkzeuge decken eher kleinere Ausrüstungsgegenstände ab. Hygiene, Schädlingsbekämpfung und Weidezäune betreffen andere Aufgabenbereiche als die technische Prozessführung.