Digitale Abbildung von Abläufen und Informationsflüssen
Bei dieser Leistung werden bestehende Prozesse darauf geprüft, wo Medienbrüche, Mehrfacheingaben, unklare Verantwortlichkeiten oder intransparente Bearbeitungsstände entstehen. Darauf aufbauend werden Abläufe so gestaltet, dass Informationen digital erfasst, weitergegeben, verarbeitet und dokumentiert werden können. Dazu gehören auch Anforderungen an Schnittstellen, Datenstrukturen, Freigaben und Nachvollziehbarkeit im Prozess.
Typische Prozesse mit Digitalisierungsbedarf
Digitalisierung betrifft häufig wiederkehrende Abläufe mit hohem Abstimmungsaufwand oder vielen beteiligten Stellen. Dazu zählen etwa Anfragen und Aufträge, Freigabeprozesse, Dokumentenlenkung, Stammdatenpflege, interne Serviceprozesse, Personaladministration oder regelmässige Auswertungen. Besonders relevant ist die Leistung dort, wo Informationen heute per E-Mail, Tabellen, Papierformularen oder isolierten Einzellösungen weitergegeben werden.
Formen der Digitalisierung in Unternehmen
Die Ausprägung reicht von der strukturierten Erfassung und Ablage von Informationen bis zur durchgängigen digitalen Prozessführung. Häufige Teilbereiche sind Workflow-Digitalisierung, elektronische Formulare, Dokumentenmanagement, Systemverknüpfung, digitale Freigaben und standardisierte Datennutzung für Reporting oder Steuerung. Je nach Ausgangslage steht entweder die Vereinheitlichung eines Prozesses, die Reduktion manueller Schritte oder die bessere Verfügbarkeit von Informationen im Vordergrund.
Einordnung innerhalb der Leistungs- und Prozessoptimierung
Innerhalb der Hierarchie ist Digitalisierung keine allgemeine IT-Leistung, sondern eine organisatorische und prozessbezogene Beratungsleistung. Sie knüpft an die Analyse und Verbesserung von Abläufen an und übersetzt diese in digital unterstützte Arbeitsweisen. Im Unterschied zu reiner Softwareeinführung oder technischem Betrieb liegt der Fokus auf Prozesslogik, Verantwortungen, Datenflüssen und der praktischen Umsetzbarkeit im Unternehmen.