Wie Schiebeläden vor Fensteröffnungen geführt werden
Schiebeläden decken eine Öffnung in geschlossenem Zustand ganz oder teilweise ab und werden zum Öffnen seitlich wegbewegt. Anders als Klappläden benötigen sie keinen Schwenkbereich vor dem Fenster, sondern Platz für die seitliche Parkposition. Je nach Aufbau der Fassade kommen einflügelige oder mehrteilige Anordnungen infrage.
Geeignete Einbausituationen an Wohn- und Zweckbauten
Typische Einsatzorte sind Fassaden mit grossen Fenstern, Fenstertüren zu Balkonen oder Terrassen sowie Gebäude mit klarer horizontaler oder vertikaler Fassadenordnung. Auch bei Sanierungen können Schiebeläden eine Option sein, wenn Führung, Anschläge und seitlicher Verschiebeweg konstruktiv möglich sind. Entscheidend ist, wie die Elemente im geöffneten Zustand an der Fassade angeordnet werden können.
Materialwahl zwischen Aluminium und Holz
Aluminium und Holz führen zu unterschiedlichen Anforderungen bei Gestaltung, Oberfläche und Unterhalt. Aluminium wird häufig dort eingesetzt, wo schlanke und gleichmässige Elemente gefragt sind, während Holz eher eine natürliche Materialwirkung in die Fassade einbringt. Bei beiden Materialien sind verschiedene Füllungsarten möglich, etwa geschlossene Flächen oder offenere Ausführungen für mehr Licht- und Luftdurchlass.
Abgrenzung zu Faltschiebeläden und gestemmten Klappläden
Schiebeläden gehören innerhalb der Fensterläden und Fenstertürläden zu den seitlich verschiebbaren Systemen. Von Faltschiebeläden aus Aluminium und Holz unterscheiden sie sich dadurch, dass die Elemente nicht paketartig zusammengefaltet werden, sondern linear laufen. Gegenüber gestemmten Fensterläden und gestemmten Klappläden mit Jalousiefüllung ist die Bewegungsart anders, ebenso der Platzbedarf beim Öffnen.