Was unter papierbasierten Wandbelägen fällt
Zu dieser Leistung gehören Wandbekleidungen aus Papier sowie papierbasierte Bahnen zur Untergrundvorbereitung. Dazu zählen etwa einfache Papiertapeten, bedruckte Papierbahnen oder Makulatur- und Untertapeten. Papier wird bahnenweise auf vorbereitete Innenwände geklebt und bildet entweder die fertige Oberfläche oder eine Trenn- und Ausgleichsschicht für nachfolgende Beläge.
Einsatz an Innenwänden und bei Renovationen
Papier kommt vor allem an trockenen Innenwänden im Wohn-, Verwaltungs- und Objektbereich zum Einsatz. Sichtbare Papierbeläge werden verwendet, wenn eine glatte oder bedruckte Wandoberfläche gewünscht ist. Untertapeten aus Papier dienen bei Renovationen dazu, unterschiedlich saugende Untergründe auszugleichen, Altflächen zu überarbeiten oder eine tapezierfähige Basis herzustellen.
Ausprägungen nach Oberfläche, Druckbild und Funktion
Papierbasierte Wandbekleidungen unterscheiden sich nach Materialstärke, Oberflächenstruktur, Bedruckung und Verwendungszweck. Sichtbeläge reichen von schlichten, einfarbigen Ausführungen bis zu dekorativ bedruckten Varianten. Funktionsbezogene Papiere werden hingegen primär als Unterlage eingesetzt, etwa zur Egalisierung, als Zwischenschicht oder zur Verbesserung der Verarbeitbarkeit bei weiteren Wandbelägen.
Abgrenzung zu textilen, akustischen und kombinierten Belägen
Innerhalb der Wandbekleidungen gehören Papiere zur Materialgruppe "Kunststoffe, Papier und Textilien", unterscheiden sich aber klar von den benachbarten Leistungen. Textile Gewebe weisen eine andere Haptik und meist höhere Strapazierfähigkeit auf. Akustikbeläge und isolierende Beläge erfüllen zusätzliche bauphysikalische Aufgaben, die reine Papierbeläge in der Regel nicht abdecken. Kombinierte Beläge mit Gewebe und Papier verbinden Trägermaterialien, während bei Papiere der papierbasierte Aufbau im Vordergrund steht.