Einsatz von Isoliermatten in Klima- und Lüftungssystemen
Im Bereich Klima und Lüftung werden Isoliermatten auf Luftkanälen, Lüftungsleitungen, Aggregaten, Geräten und Verteilkomponenten angebracht. Die Matten legen sich an unterschiedliche Geometrien an und können an der Baustelle zugeschnitten werden. Dadurch eignen sie sich für Oberflächen, bei denen eine lückenarme Ummantelung mit starren Dämmteilen schwierig ist.
Anwendungsfälle bei Wärme-, Kälte- und Kondensatdämmung
Isoliermatten kommen sowohl bei warm- als auch bei kaltgeführten Anlagenteilen vor. Bei kalten Oberflächen steht oft die Vermeidung von Oberflächenkondensat im Vordergrund, bei warmen Bauteilen die Reduktion von Wärmeverlusten und die Begrenzung von Oberflächentemperaturen. In Lüftungsanlagen können sie je nach Ausführung auch zur Minderung von Schallübertragung und Gehäuseresonanzen beitragen.
Ausführungen nach Material, Oberfläche und Montageart
Isoliermatten unterscheiden sich unter anderem in Dicke, Flexibilität, Rohdichte, Oberflächenbeschichtung und Befestigungsart. Verbreitet sind Ausführungen mit kaschierter Oberfläche oder selbstklebender Rückseite sowie Matten zur mechanischen Befestigung. Welche Variante geeignet ist, hängt vom Untergrund, von der Bauteilgeometrie, von Temperaturbereichen und von den Anforderungen an Feuchteverhalten, Reinigung oder akustische Wirkung ab.
Abgrenzung zu Isolierplatten, Isolierpolstern und Isolierschalen
Innerhalb der Isolierungen sind Isoliermatten vor allem für flexible Anwendungen gedacht. Im Unterschied zu Isolierplatten lassen sie sich leichter um unregelmässige Formen und enge Radien führen. Gegenüber Isolierschalen und Isolierrohren, die für runde Leitungen vorgeformt sind, werden Matten universeller zugeschnitten. Isolierpolster sind dagegen meist als abnehmbare Lösungen für Armaturen, Flansche oder wartungsintensive Bauteile ausgelegt.