Funktion der äusseren Kunststoffummantelung
Eine Tankaussenummantelung aus Kunststoff umschliesst den Tank von aussen ganz oder teilweise. Sie kann als schützende Bekleidung dienen und die direkte Einwirkung von Feuchtigkeit, Schmutz, UV-Strahlung oder leichten mechanischen Belastungen auf die Tankoberfläche reduzieren. Je nach Aufbau ermöglicht sie zudem eine saubere äussere Oberfläche und eine geordnete Führung von Anschlüssen, Öffnungen und Revisionsbereichen.
Typische Einsatzorte bei oberirdischen Tanks
Solche Ummantelungen kommen vor allem bei oberirdisch aufgestellten Tanks in Gebäuden, Technikräumen, Industrieanlagen oder im geschützten Aussenbereich vor. Relevant sind sie dort, wo Tanks einer belastenden Umgebung ausgesetzt sind oder wo die äussere Hülle leichter zu reinigen und instand zu halten sein soll. Auch bei Anlagen mit erhöhten Anforderungen an Ordnung, Abschirmung oder bauliche Integration kann eine Kunststoffummantelung vorgesehen werden.
Ausführungen nach Form, Montage und Materialaufbau
Kunststoffummantelungen werden je nach Tankform als passgenaue Schalen, segmentierte Verkleidungen oder flächige Bekleidungen ausgeführt. Der Aufbau kann direkt am Tank anliegen oder auf einer Unterkonstruktion sitzen, etwa wenn zusätzliche Schichten oder konstruktive Abstände erforderlich sind. Materialwahl und Detailausbildung hängen von der Umgebung, der gewünschten Beständigkeit sowie von Öffnungen, Armaturen und Wartungszugängen ab.
Abgrenzung zu Tankinnenauskleidungen, Isolierungen und Tankraumauskleidungen
Die Tankaussenummantelung schützt den Tank von aussen und ist nicht mit einer Tankinnenauskleidung zu verwechseln, die medienseitig im Tankinneren liegt. Von Tankisolierungen unterscheidet sie sich dadurch, dass nicht die Wärmedämmung, sondern die äussere Bekleidung im Vordergrund steht, auch wenn beide Systeme konstruktiv kombiniert werden können. Tankraumabdichtungen und Tankraumauskleidungen betreffen dagegen den Auffang- oder Aufstellraum und nicht die äussere Hülle des Tanks selbst.