Was Wasserzähler in Gebäudeinstallationen messen
Ein Wasserzähler misst die durchströmende Wassermenge innerhalb einer Installation. Die Erfassung kann für Kaltwasser oder Warmwasser ausgelegt sein und dient der Verbrauchszuordnung, der internen Abrechnung oder der Kontrolle von Teilbereichen einer Anlage. In Gebäuden werden Wasserzähler sowohl als Hauptmessung an Einspeisepunkten als auch als Unterzähler für einzelne Nutzungseinheiten, Apparate oder Zonen eingesetzt.
Typische Einbauorte bei Waschküchen und Nebenräumen
Im Umfeld von Waschküchen kommen Wasserzähler dort in Frage, wo gemeinschaftlich genutzte Waschmaschinen, Ausgussbecken oder separate Wasserstränge erfasst werden sollen. Auch in Technikräumen, Kellerbereichen oder innerhalb von Sanitärzonen werden sie verwendet, um Verbräuche einzelner Bereiche voneinander abzugrenzen. Relevant ist dies vor allem bei Mehrfamilienhäusern, gemischt genutzten Liegenschaften und Anlagen mit mehreren internen Verbrauchsstellen.
Ausführungen nach Medium, Einbaulage und Ablesung
Wasserzähler unterscheiden sich unter anderem nach Einsatz für Kalt- oder Warmwasser, nach Nennweite, Einbaulage und Art der Anzeige. Je nach System erfolgt die Ablesung direkt am Gerät oder über eine angebundene Datenübertragung. Für die Planung sind die Einbindung in die Rohrinstallation, die Zugänglichkeit für Ablesung oder Austausch sowie die vorgesehene Nutzung des Messwerts entscheidend.
Abgrenzung zu Wasserfilter und Wasserversorgungsanlagen
Wasserzähler dienen der Messung, nicht der Aufbereitung oder Verteilung von Wasser. Im Unterschied zu Wasserfiltern verändern sie weder Wasserqualität noch Partikelgehalt. Gegenüber Wasserversorgungsanlagen bilden sie keine eigenständige Förder- oder Verteilinfrastruktur, sondern eine Messkomponente innerhalb einer bestehenden Installation. In der Hierarchie der Waschkücheneinrichtungen gehören sie damit zu den Apparaten zur Verbrauchserfassung.