Konstruktiver Aufbau von Sanitärmontageblöcken
Ein Sanitärmontageblock bildet die technische Basis für die spätere Montage eines Sanitärgegenstands. Das Element nimmt Lasten aus der Nutzung auf und stellt die Lage von Befestigungen und Anschlüssen reproduzierbar bereit. Je nach System ist der Block für den Einbau in Vorwandkonstruktionen, Installationszonen oder andere vorbereitete Aufbauten vorgesehen. Dadurch werden Rohbau, Ausbau und Apparateinstallation sauber aufeinander abgestimmt.
Typische Einsatzbereiche im Innenausbau
Sanitärmontageblöcke kommen überall dort zum Einsatz, wo Sanitäranschlüsse in definierter Höhe und Position vorbereitet werden müssen. Typische Anwendungen sind WC-Anlagen, Waschtische, Urinale oder ähnliche Einzelanschlüsse in Wohnbauten, Verwaltungsgebäuden, Schulen oder anderen Nutzbauten. Sie sind besonders zweckmässig bei wiederkehrenden Grundrissen und bei Ausbauten, in denen Montageabläufe klar strukturiert sein sollen.
Ausführungen nach Apparatur und Einbausituation
Die Ausführung richtet sich nach dem vorgesehenen Sanitärgegenstand und nach der Art des Wand- oder Installationsaufbaus. Es gibt Lösungen für unterschiedliche Befestigungsarten, Lastaufnahmen und Anschlusskonstellationen. Relevant sind zudem die Einbautiefe, die Position der Anschlüsse sowie die Abstimmung mit Verkleidung, Beplankung oder Vorwand. Nicht jeder Montageblock ist für jede Apparatur oder jede Unterkonstruktion geeignet.
Abgrenzung innerhalb der Installationselemente
Innerhalb der Hierarchie der Installationselemente sind Sanitärmontageblöcke auf den einzelnen Anschlusspunkt ausgerichtet. Installationswände bilden dagegen eine grössere Systemfläche für mehrere Leitungen und Apparate. Leitungskombinationen beschreiben primär die Zusammenführung von Medienführungen, nicht das tragende Montageelement. Weitspann-Tragschienen dienen der konstruktiven Aufnahme über grössere Spannweiten, während Installationsmaterialien einzelne Zubehör- und Verbindungsteile umfassen.