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anorganische Spurenanalytik

Die anorganische Spurenanalytik untersucht sehr geringe Gehalte an Elementen, Ionen und weiteren anorganischen Bestandteilen in komplexen Proben. Typische Fragestellungen betreffen Metallspuren in Rohstoffen, Verunreinigungen in Wasser oder elementbezogene Rückstände in Prozess- und Laborumgebungen. Entscheidend sind eine saubere Probenahme, matrixgerechte Aufarbeitung und die Kontrolle von Blindwerten.

Welche Stoffe in der anorganischen Spurenanalytik erfasst werden

Im Fokus stehen Metalle, Halbmetalle, ausgewählte Kationen und Anionen sowie elementbezogene Verunreinigungen in sehr niedrigen Konzentrationen. Analysiert werden je nach Fragestellung einzelne Zielanalyten oder ganze Elementprofile. Anders als bei einer klassischen Gehaltsbestimmung können bereits Gefaessmaterial, Reagenzien oder Umgebungsbedingungen das Ergebnis beeinflussen.

Typische Proben aus Chemie, Pharma und Qualitätskontrolle

Untersucht werden unter anderem Rohstoffe, Hilfsstoffe, Zwischenprodukte, Reinst- und Prozesswasser, Säuren, Laugen, Salze sowie Proben aus Produktions- und Reinigungsschritten. Auch Oberflächenabstriche, Behälterauszüge oder Abwasserproben können Teil der anorganischen Spurenanalytik sein. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Matrix deutlich, etwa zwischen wässrigen Proben, Feststoffen oder hochsalzhaltigen Medien.

Messverfahren, Probenvorbereitung und Qualitätsabsicherung

Für die Bestimmung kommen je nach Analyten und Konzentrationsbereich Verfahren wie ICP-MS, ICP-OES, AAS oder Ionenchromatographie zum Einsatz. Vor der Messung sind häufig Verdünnung, Aufschluss, Filtration oder Extraktion erforderlich. Zuverlässige Resultate setzen geeignete Kalibrierung, Blindproben, Kontrolle von Matrixeffekten und einen kontaminationsarmen Umgang mit Proben und Laborgeräten voraus.

Abgrenzung zur organischen Spurenanalytik

Innerhalb der Spurenanalytik bezieht sich die anorganische Spurenanalytik auf Elemente, Ionen und anorganische Verbindungen. Die organische Spurenanalytik untersucht dagegen kohlenstoffbasierte Stoffe wie Lösungsmittelreste, Nebenprodukte oder andere organische Kontaminanten. Beide Bereiche unterscheiden sich deshalb in Probenvorbereitung, Instrumentierung und bei der Bewertung möglicher Störeinflüsse.

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Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter für anorganische Spurenanalytik im Umfeld von Chemie, Pharma und Laboranalytik. Unterschiede bestehen unter anderem bei Probenarten, eingesetzten Verfahren und analytischem Schwerpunkt.
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Fragen & Antworten zu anorganische Spurenanalytik

  • Was zählt zur anorganischen Spurenanalytik?

    Dazu gehören sehr geringe Gehalte an Metallen, Halbmetallen, Kationen, Anionen und anderen anorganischen Verunreinigungen in Proben verschiedener Art.

  • Für welche Proben ist diese Analytik geeignet?

    Typisch sind Wasserproben, Rohstoffe, Chemikalien, Feststoffe, Prozessmedien, Oberflächenproben und Proben aus der Qualitätskontrolle.

  • Warum ist die Probenvorbereitung so entscheidend?

    Bei sehr niedrigen Konzentrationen können schon kleine Verunreinigungen oder Matrixeffekte das Resultat verfälschen. Die Aufarbeitung muss deshalb auf Probe und Zielanalyten abgestimmt sein.

  • Worin unterscheidet sich die anorganische von der organischen Spurenanalytik?

    Die anorganische Spurenanalytik richtet sich auf Elemente und Ionen, die organische auf kohlenstoffbasierte Verbindungen. Daraus ergeben sich unterschiedliche Messverfahren und Auswertungsansätze.


Weitere Leistungen unter
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