Funktionsprinzip von Hotelzimmeranzeigern
Ein Hotelzimmeranzeiger verbindet ein ausloesendes Signal aus einem Zimmer mit einer klaren Anzeige an einer zentralen Stelle. Die Anzeige kann als Nummernfeld, Lampenfeld oder andere optische Kennzeichnung ausgefuehrt sein; je nach Anlage kommt eine akustische Meldung hinzu. Entscheidend ist die eindeutige Zuordnung, damit Personal erkennt, aus welchem Zimmer ein Ruf oder eine Meldung stammt.
Typische Einsatzorte im Hotelbetrieb
Eingesetzt werden Hotelzimmeranzeiger vor allem an Rezeptionen, Etagenstuetzpunkten, Portierlogen oder anderen Servicepunkten. Sie sind sinnvoll, wenn Meldungen aus Zimmern gesammelt, weitergeleitet oder zeitnah bearbeitet werden muessen. Typische Anwendungen sind interne Ruf- oder Serviceanzeigen in Hotels, Pensionen und aehnlich organisierten Beherbergungsbetrieben.
Ausfuehrungen, Anzeigearten und Einbindung
Hotelzimmeranzeiger kommen in einfachen und in erweiterten Ausfuehrungen vor. Einfache Systeme zeigen nur die ausloesende Zimmernummer an, waehrend andere Anlagen mehrere Meldungen verwalten, quittieren oder an verschiedene Anzeigeorte uebertragen koennen. Die Einbindung erfolgt abhaengig vom System ueber fest verdrahtete Meldewege oder ueber elektronische Komponenten, die vorhandene Ruf- oder Signalkreise aufnehmen.
Abgrenzung zu verwandten Schwachstromanlagen
Hotelzimmeranzeiger sind auf zimmerbezogene Meldungen in Beherbergungsbetrieben ausgerichtet. Im Unterschied zu Haustelefonanlagen oder Fernmeldeanlagen steht nicht die Sprachverbindung im Vordergrund, sondern die Anzeige einer Meldung. Gegenueber Lichtrufanlagen sind Hotelzimmeranzeiger weniger auf Pflegeablaeufe und stationsbezogene Ruforganisation ausgelegt. Als Unterbereich der Personensuchanlagen behandeln sie den speziellen Fall, dass Personal anhand einer Zimmeranzeige aufgerufen oder informiert wird.