Bestandteile einer SAT-Anlage
Eine SAT-Installation besteht aus der Empfangsantenne, der passenden Halterung, der Empfangseinheit am Spiegel, der Koaxialverkabelung und den Anschlusskomponenten im Gebäude. Je nach Aufbau kommen zusätzliche Verteiler oder Multischalter hinzu, damit mehrere Anschlüsse unabhängig genutzt werden können. Zur Ausführung gehören auch die fachgerechte Ausrichtung auf den gewünschten Satelliten sowie die Prüfung von Signalstärke und Signalqualität. Bei der Einbindung ins Gebäude sind auch Schutz- und Ausgleichsmassnahmen zu berücksichtigen.
Typische Einsatzsituationen für SAT
SAT wird in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern und kleineren Gewerbeobjekten eingesetzt, wenn Fernsehprogramme über eine eigene Empfangsanlage bezogen werden sollen. Häufig erfolgt die Installation im Neubau, bei Sanierungen oder beim Ersatz bestehender Empfangstechnik. Auch bei Gebäuden ohne Cable-TV-Anschluss oder bei Objekten mit mehreren Wohneinheiten ist SAT eine übliche Lösung. In bestehenden Liegenschaften spielt oft die vorhandene Leitungsführung eine Rolle für den technischen Aufbau.
Ausführungen von Einzel- bis Mehrteilnehmeranlagen
SAT-Anlagen können für einen einzelnen Anschluss oder für mehrere Räume und Nutzungseinheiten geplant werden. In kleineren Installationen wird das Signal direkt zu einzelnen Endpunkten geführt, während grössere Anlagen mit Verteilkomponenten arbeiten. Bei Bestandsbauten kommen je nach vorhandener Verkabelung unterschiedliche Verteilungskonzepte infrage. Zudem kann eine SAT-Anlage so ausgelegt werden, dass verschiedene Programmebenen oder mehrere Teilnehmer parallel versorgt werden.
Abgrenzung zu Cable TV innerhalb der TV-Installation
Innerhalb der Leistung TV steht SAT für den Empfang über eine eigene Satellitenanlage am Gebäude. Im Unterschied zu Cable TV wird das Signal nicht über ein externes Kabelnetz bezogen, sondern vor Ort empfangen und intern verteilt. SAT betrifft damit vor allem Antennenmontage, Ausrichtung und die gebäudeinterne Signalverteilung. Andere Multimedia- oder Telematikleistungen decken dagegen zusätzliche Themen wie Datennetze, Audio-/Videoverteilung oder Kommunikationsinfrastruktur ab.