Wie Solarbatterien in Photovoltaiksystemen arbeiten
Solarbatterien nehmen überschüssigen Strom aus der PV-Anlage auf und stellen ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereit. Das Speichersystem umfasst je nach Aufbau Batteriemodule, ein Batteriemanagement sowie Leistungselektronik für Laden, Entladen und die Einbindung in das elektrische System des Gebäudes. Die Steuerung richtet sich nach Erzeugung, Verbrauch und den Vorgaben des Gesamtsystems.
Typische Einsatzbereiche von Solarbatterien
Eingesetzt werden Solarbatterien in Wohngebäuden, Gewerbeobjekten, landwirtschaftlichen Betrieben und kleineren Infrastrukturanlagen mit eigener Solarstromerzeugung. Sie dienen dazu, tagsüber erzeugte Energie auch ausserhalb der Produktionszeiten zu nutzen. In netzgekoppelten Anlagen steht meist die Zwischenspeicherung für den Eigenverbrauch im Vordergrund, in Insel- oder Hybridanlagen die Versorgungssicherheit.
Systemaufbau und Varianten
Solarbatterien unterscheiden sich unter anderem nach Batterietechnologie, Speicherkapazität, Leistungsbereich und Kopplungsart. Je nach System werden sie AC-seitig oder DC-seitig in die PV-Anlage integriert. Weitere Unterschiede betreffen die Modularität, die Aufstellung im Innen- oder Aussenbereich sowie zusätzliche Funktionen wie Ersatzstrombetrieb, Lastmanagement oder die Einbindung in ein Energiemanagementsystem.
Abgrenzung zu allgemeinen Energiespeichern
Innerhalb der Hierarchie gehören Solarbatterien zur übergeordneten Leistung Energiespeicher, sind dort aber auf den Anwendungsfall Solarenergie ausgerichtet. Nicht jeder Energiespeicher ist eine Solarbatterie: Der Begriff beschreibt stationäre elektrische Speicher, die für die Zusammenarbeit mit Photovoltaik geplant oder konfiguriert werden. Davon zu unterscheiden sind beispielsweise mobile Batterien oder Speicherlösungen ohne Bezug zu einer PV-Erzeugungsanlage.