Aufbau unterirdischer Sammeleinrichtungen
Unterirdische Systeme bestehen in der Regel aus einem im Boden angeordneten Sammelbehälter und einer oberirdischen Einwurfstelle. Der eigentliche Behälter nimmt das Sammelgut unter Terrain auf, während die sichtbare Einheit den geregelten Einwurf ermöglicht. Je nach System erfolgt die Entleerung durch Herausheben des Behälters oder über ein separates Liftsystem.
Typische Einsatzorte im Siedlungs- und Objektbereich
Unterirdische Sammeleinrichtungen werden in Wohnüberbauungen, Quartieren, öffentlichen Anlagen, Arealen von Unternehmen oder bei grösseren Liegenschaften eingesetzt. Sie eignen sich für Standorte mit begrenzter oberirdischer Fläche oder mit Anforderungen an ein ruhiges Erscheinungsbild. Auch bei Sammelstellen mit mehreren Fraktionen lassen sich unterirdische Lösungen in ein geordnetes Entsorgungskonzept einbinden.
Abfall-Container und Liftsysteme als Teilbereiche
Innerhalb dieser Leistung lassen sich vor allem der unterirdische Abfall-Container und das Liftsystem unterscheiden. Der Container beschreibt den eigentlichen Sammelbehälter für die Aufnahme des Materials. Das Liftsystem betrifft die technische Ausführung für Wartung, Zugang oder Entleerung und ist damit ein funktionaler Teil der Anlage, nicht die Sammeleinrichtung als Ganzes.
Abgrenzung zu Abwurfanlagen und oberirdischen Sammelbehältern
Im Unterschied zu oberirdischen Wertstoffsammelcontainern oder Abfall-Containern liegt bei unterirdischen Systemen das Hauptvolumen im Boden. Von Abwurfanlagen unterscheiden sie sich dadurch, dass nicht nur der Einwurf, sondern die gesamte Sammellösung betrachtet wird. Gegenüber Welaki, Abroll-Containern oder anderen Transportbehältern stehen bei Unterirdischen nicht der mobile Abtransport und Wechselbetrieb im Vordergrund, sondern der feste Sammelpunkt am Standort.