Erzeugung definierter Gase für Mess- und Analysesysteme
Gasgeneratoren stellen Gase in einer definierten Qualität und in einer für Messaufgaben geeigneten Form bereit. Im Unterschied zur reinen Gasentnahme aus Druckflaschen wird das benötigte Gas direkt im System erzeugt oder aus vorhandenen Medien aufbereitet. Solche Geräte werden eingesetzt, um Analyseprozesse zu stabilisieren, Kalibrierungen vorzubereiten oder Messaufbauten mit konstanten Gasströmen zu versorgen.
Einsatz in Labor, Prozessanalytik und Emissionsmessung
Typische Anwendungen finden sich in Laborumgebungen, in der kontinuierlichen Prozessüberwachung sowie in der Luft- und Emissionsmesstechnik. Generatoren versorgen beispielsweise Gasanalysatoren, Prüfstände oder Kalibriereinrichtungen mit dem jeweils benötigten Medium. Sie kommen auch dort in Betracht, wo regelmässig identische Prüfbedingungen benötigt werden oder die Handhabung externer Gasquellen reduziert werden soll.
Typische Generatorarten im Gasbereich
Im Umfeld der Gasanalyse sind unter anderem Nullgasgeneratoren, Wasserstoffgeneratoren, Stickstoffgeneratoren sowie Systeme zur Erzeugung oder Verdünnung von Prüfgasen relevant. Welche Bauart geeignet ist, hängt vom Messverfahren, vom benötigten Gas, von der geforderten Reinheit und vom vorgesehenen Betriebsmodus ab. Auch kompakte Geräte für einzelne Analysatoren und zentrale Lösungen für mehrere Verbraucher sind in diesem Bereich anzutreffen.
Abgrenzung zu Druckreglern, Messgeräten und Warntechnik
Generatoren erzeugen oder bereiten Gase auf; sie messen nicht selbst die Zusammensetzung und überwachen auch keine Gefahrenlage. Damit unterscheiden sie sich von Chromatografen und anderen Messgeräten, die Gase analysieren, sowie von Warnanlagen und Warngeräten, die Gaskonzentrationen erfassen und Alarm auslösen. Gegenüber Druckreglern liegt der Unterschied darin, dass ein Druckregler vorhandenes Gas nur anpasst, während ein Generator das benötigte Gas bereitstellt oder aus einem Ausgangsmedium erzeugt.