Was unter Craft-Entwicklung fällt
Bei Craft-Projekten wird das CMS so aufgebaut, dass Inhalte, Felder, Beziehungen und Ausgabestrukturen zum jeweiligen Anwendungsfall passen. Dazu gehören die Modellierung von Inhaltstypen, die Entwicklung von Templates, die Einrichtung von Benutzerrollen und die Anbindung externer Systeme. Ebenfalls Teil der Leistung sind Updates, Fehlerbehebungen, technische Bereinigungen und die Pflege bestehender Installationen.
Typische Einsatzbereiche für Craft
Craft wird vor allem dort eingesetzt, wo Inhalte nicht in ein vorgegebenes Standardmuster passen. Dazu zählen Unternehmenswebsites mit individuellen Seitentypen, redaktionell gepflegte Plattformen, mehrsprachige Webauftritte, Content-Hubs sowie Webprojekte mit strukturierten Daten und spezifischen Freigabeprozessen. Auch Projekte mit getrenntem Frontend und CMS lassen sich mit Craft umsetzen, wenn das System primär als Inhaltsquelle dient.
Häufige Ausprägungen in Craft-Projekten
Die Leistung kann einen kompletten Neuaufbau, die Überarbeitung einer bestehenden Craft-Installation oder die Migration von einem anderen CMS umfassen. Inhaltlich reichen Craft-Projekte von klassisch serverseitig gerenderten Websites bis zu Setups mit API-basierter Ausspielung an separate Frontends. Weitere typische Teilbereiche sind die Mehrsprachigkeit, Multi-Site-Strukturen, Import- und Exportprozesse, individuelle Module sowie die Abbildung komplexerer Inhaltsbeziehungen im Redaktionssystem.
Abgrenzung zu anderen CMS in derselben Hierarchie
Innerhalb der CMS-Programmierung steht Craft vor allem für individuell modellierte Inhalte und eine projektbezogen aufgebaute Redaktionsumgebung. Im Unterschied zu WordPress liegt der Schwerpunkt meist weniger auf vorgefertigten Themes und Standard-Plugins, sondern stärker auf massgeschneiderten Strukturen. Gegenüber Drupal oder Typo3 unterscheiden sich Aufbau, Erweiterungslogik und Redaktionskonzept, während Kirby als dateibasiertes CMS anders organisiert ist. Die Leistung grenzt sich zudem von allgemeiner Programmierung dadurch ab, dass die CMS-Architektur, Inhaltsmodellierung und redaktionelle Nutzung den Kern der Umsetzung bilden.