Was mobile Programmierung umfasst
Zur mobilen Programmierung gehören die Entwicklung der Anwendungslogik, die Gestaltung der Benutzeroberfläche für Touch-Geräte und die Anbindung an Funktionen des Endgeräts. Typisch sind Anwendungen, die auf iOS- oder Android-Geräten laufen und für die Bedienung auf kleinen Bildschirmen ausgelegt sind. Je nach Projekt umfasst die Leistung auch Datensynchronisation, Authentifizierung, Benachrichtigungen oder die Kommunikation mit bestehenden Systemen.
Einsatzkontexte auf Smartphones und Tablets
Mobile Lösungen werden dort eingesetzt, wo Funktionen direkt auf dem Endgerät verfügbar sein sollen. Dazu zählen kundennahe Anwendungen, interne Apps für Service, Vertrieb oder Logistik sowie Werkzeuge für Aussendienst, Erfassung vor Ort oder mobile Freigaben. Relevant ist Mobile auch dann, wenn Kamera, Standort, Kontakte oder andere Geräteeigenschaften in die Anwendung eingebunden werden.
Mobile App als Ausprägung der Leistung
Die Unterleistung Mobile App beschreibt die konkrete Entwicklung einer installierbaren Anwendung für mobile Endgeräte. Je nach technischer Ausrichtung kann eine App betriebssystemspezifisch oder plattformübergreifend umgesetzt werden. Die Wahl der Umsetzung hängt unter anderem davon ab, welche Geräteschnittstellen genutzt werden, wie stark die Oberfläche an das Betriebssystem angepasst sein soll und ob bestehende Komponenten wiederverwendet werden können.
Abgrenzung zu Web- und Desktop-Programmierung
Innerhalb der Programmierung ist Mobile von Web und Desktop klar zu unterscheiden. Web-Anwendungen laufen primär im Browser und müssen nicht installiert werden, auch wenn sie auf Mobilgeräten genutzt werden können. Desktop-Software richtet sich dagegen an stationäre oder portable Rechner mit Maus-, Tastatur- und Fensterbedienung. Mobile deckt speziell Anwendungen ab, die für Smartphones und Tablets entwickelt werden und deren typische Nutzungssituation technisch und gestalterisch berücksichtigen.