Struktur und Semantik mit HTML, HTML5 und XHTML
HTML beschreibt Inhalte und deren Gliederung im Browser. Überschriften, Absätze, Listen, Formulare, Tabellen, Navigationsbereiche oder Medien werden dabei als strukturierte Elemente ausgezeichnet. HTML5 erweitert dieses Fundament unter anderem um semantische Elemente für Seitenbereiche sowie um moderne Formular- und Medienelemente. XHTML folgt einer XML-konformen Syntax und stellt höhere Anforderungen an saubere, formal korrekte Markup-Strukturen.
Einsatzfelder in Webseiten, Anwendungen und Templates
HTML-basierte Umsetzungen kommen in klassischen Unternehmenswebseiten, Content-Management-Systemen, Landingpages, E-Mail-nahen Weboberflächen, Prototypen und Frontends von Webanwendungen zum Einsatz. Auch bei der Überarbeitung bestehender Seiten spielt die Qualität des Markups eine Rolle, etwa bei responsiven Layouts, barrierearmen Strukturen oder sauber gegliederten Inhalten. In Template-Systemen bildet HTML oft die Grundlage, auf der Stylesheets, Skripte und dynamische Inhalte aufsetzen.
Unterschiede zwischen HTML, HTML5 und XHTML
HTML wird oft als Oberbegriff für browserlesbares Markup verwendet. HTML5 bezeichnet die heute verbreitete Ausprägung mit erweiterten semantischen Elementen, nativer Einbindung von Audio und Video sowie zusätzlichen Formularfunktionen. XHTML orientiert sich an den Regeln von XML, was eine strengere Schreibweise verlangt, etwa korrekt geschlossene Elemente und sauber verschachtelte Strukturen. Welche Variante geeignet ist, hängt von technischer Umgebung, Kompatibilitätsanforderungen und vorhandenen Systemvorgaben ab.
Abgrenzung zu CSS3, Javascript, Ajax und APIs
HTML, HTML5 und XHTML definieren die inhaltliche Struktur einer Seite, nicht deren visuelle Gestaltung oder Programmlogik. CSS3 steuert Darstellung, Layout und Responsive Design, während Javascript Interaktionen, Zustandslogik und dynamisches Verhalten im Browser umsetzt. Ajax betrifft den asynchronen Datenaustausch zwischen Oberfläche und Backend, APIs liefern oder empfangen Daten über definierte Schnittstellen. In der hierarchischen Einordnung steht die Leistung bei Programmiersprachen, fachlich handelt es sich jedoch um Auszeichnungs- beziehungsweise Markup-Sprachen.