WAiSCH Logo
Branchenplattform Kunststoff­branche
Über uns Preise Kontakt
WAiSCH
Branchen So funktioniert WAiSCH
Login
WAiSCH
Login
Firmenprofil erstellen
So funktioniert's
Über uns
Preise
Kontakt
AGB
Impressum
Datenschutz

Branchen der Industrie

Bau & Infrastruktur
Druck & Papier
Elektrotechnik
Energie & Umwelt
Holz
Kunststoff
Metall
Transport & Logistik
Verpackung

Weitere Branchen

Beauty & Gesundheit
Bekleidung & Mode
Bildung & Coaching
Blumen & Garten
Chemie & Pharma
Design & Medien
Facility Management
Ferien & Reisen
Finanzen & Versicherungen
Freizeit & Unterhaltung
Gastronomie
Hotellerie
Immobilien
Informatik & Web
Landwirtschaft
Lebensmittel
Marketing
Möbel & Einrichtung
Mobilität
Schmuck & Uhren
Sicherheit
Unternehmensberatung
  • Kunststoffbranche
  • Bearbeitungsverfahren und Verarbeitungsverfahren
  • Beschichten
  • mit Keramik
  • Plasmaspritzen

Plasmaspritzen

Beim Plasmaspritzen werden keramische Pulver in einem Plasmajet thermisch aufgeschmolzen oder stark erweicht und mit hoher Geschwindigkeit auf eine vorbereitete Oberfläche aufgebracht. In der Kunststoffbranche betrifft das meist metallische Bauteile von Werkzeugen, Formen und Anlagenkomponenten, nicht das Kunststoffprodukt selbst. Das Verfahren gehört zu den thermischen Spritzverfahren innerhalb der keramischen Beschichtungstechnik.

Wie Plasmaspritzen als keramisches Beschichtungsverfahren funktioniert

Ausgangsbasis sind fein aufbereitete keramische Spritzpulver und ein Trägerbauteil mit definierter Oberflächenvorbereitung. Im Plasma werden die Partikel thermisch aktiviert und auf das Werkstück beschleunigt, wo sie beim Auftreffen eine Schicht aus vielen übereinanderliegenden Lamellen bilden. Die resultierende Beschichtung ist eine aufgebrachte Funktionsschicht und keine Umwandlung des Grundwerkstoffs. Haftung, Schichtaufbau und Oberflächenqualität hängen unter anderem von Substratvorbereitung, Prozessführung und Werkstoffkombination ab.

Typische Einsatzbereiche in der Kunststoffbranche

Plasmaspritzen wird dort eingesetzt, wo Bauteile in der Kunststoffverarbeitung hohen mechanischen, thermischen oder chemischen Belastungen ausgesetzt sind. Dazu gehören je nach Anlage beispielsweise Formen- und Werkzeugkomponenten, verschleissbeanspruchte Maschinenteile oder Oberflächen mit Kontakt zu gefüllten und abrasiven Kunststoffen. Auch in Peripheriesystemen kann eine keramische Schicht sinnvoll sein, wenn Reibung, Anhaftung oder Oberflächenverschleiss gezielt beeinflusst werden sollen. Ob ein konkretes Bauteil geeignet ist, richtet sich nach Geometrie, Grundwerkstoff und Einsatztemperatur.

Werkstoffwahl, Schichtaufbau und Nachbearbeitung

Beim Plasmaspritzen kommen unterschiedliche keramische Werkstoffe in Betracht, etwa Oxidkeramiken oder andere spritzfähige Keramiksysteme. Je nach Anforderung kann der Schichtaufbau aus einer direkten Keramiklage oder aus einer Kombination mit Haft- oder Zwischenschicht bestehen. Relevante Parameter sind unter anderem Schichtdicke, Porosität, Härte, elektrische Eigenschaften sowie die spätere Oberflächenrauheit. Für masshaltige oder tribologisch definierte Funktionsflächen folgt nach dem Spritzen oft eine Nachbearbeitung, beispielsweise durch Schleifen oder Läppen.

Einordnung unter keramische Beschichtungen und Abgrenzung

In der Hierarchie gehört Plasmaspritzen zur Leistung "mit Keramik" innerhalb des Bereichs Beschichten. Es ist damit ein konkretes Verfahren zur Erzeugung keramischer Oberflächen und nicht mit der allgemeinen Werkstoffgruppe oder mit anderen Beschichtungsmethoden gleichzusetzen. Im Unterschied zu dünnschichtigen Verfahren entstehen hier typischerweise aufgespritzte Funktionsschichten mit eigenem Schichtgefüge. Gegenüber Bearbeitungs- oder Verarbeitungsverfahren an Kunststoffen selbst richtet sich Plasmaspritzen in der Regel auf technische Bauteile und Werkzeugoberflächen in der Produktion.

3 Anbieter

Die folgende Firmenliste zeigt Anbieter im Bereich Plasmaspritzen. Sie umfasst Unternehmen mit Bezug zu keramischen Beschichtungen und thermischen Spritzverfahren.
Switzerland
DEMA Metallspritzwerk iCoat AG - WAiSCH

DEMA Metallspritzwerk iCoat AG

5107 Schinznach Dorf
Switzerland
Eposint AG - WAiSCH

Eposint AG

8500 Frauenfeld
Switzerland
Plastifil Holding SA - WAiSCH

Plastifil Holding SA

6850 Mendrisio

Ihre Anfrage direkt an 3 Firmen senden

Mit einem Klick kontaktieren Sie drei passende Anbieter dieser Leistung – direkt, unkompliziert und kostenlos.

Fragen & Antworten zu Plasmaspritzen

  • Ist Plasmaspritzen für Kunststoffteile selbst geeignet?

    Nur eingeschränkt. Wegen der hohen thermischen Belastung wird das Verfahren meist auf metallischen Bauteilen eingesetzt, die in der Kunststoffverarbeitung verwendet werden.

  • Welche Eigenschaften lassen sich mit einer keramischen Plasmaspritzschicht beeinflussen?

    Je nach Werkstoff und Schichtaufbau lassen sich Verschleissverhalten, Reibung, Korrosionsbeständigkeit, elektrische Isolation oder Temperaturbeständigkeit gezielt verändern.

  • Muss die Oberfläche nach dem Plasmaspritzen nachbearbeitet werden?

    Das ist häufig der Fall, wenn enge Toleranzen, definierte Rauheiten oder bestimmte Gleit- und Dichtflächen gefordert sind.

  • Worin unterscheidet sich Plasmaspritzen von anderen thermischen Spritzverfahren?

    Der Plasmajet erreicht sehr hohe Temperaturen und eignet sich deshalb besonders für keramische Werkstoffe mit hohen Schmelzpunkten. Andere thermische Spritzverfahren sind je nach Werkstoffsystem und Schichtanforderung anders ausgelegt.


Machen Sie Ihre Firma hier sichtbar.

Bieten Sie mit Ihrem Unternehmen in der Branche Kunststoff die Leistung Plasmaspritzen an? Dann erstellen Sie jetzt ein kostenloses Firmenprofil.

Jetzt Firmenprofil erstellen

Publikationen, die Sie interessieren könnten

  • News
    Kunststoff
    Unternehmen

    INNOTEQ 2023: Nachhaltige Swissness für die MEM-Industrie

    INNOTEQ 2023: Nachhaltige Swissness für die MEM-Industrie - WAiSCH

    WAISCH Group GmbH

    Publiziert am 10. März 2023
    In diesen Tagen findet in den Hallen der BERNEXPO die INNOTEQ statt. Unser CEO berichtet live vom Branchentreffpunkt der Schweizer MEM-Industrie.
    INNOTEQ 2023: Nachhaltige Swissness für die MEM-Industrie - WAiSCH
  • News
    Kunststoff
    Medien

    Coperion: Ausbau der Partnerschaft mit Brückner

    Coperion: Ausbau der Partnerschaft mit Brückner - WAiSCH

    Kunststoff-Schweiz

    Publiziert am 21. August 2025
    Brückner Maschinenbau, weltweit führender Hersteller von Anlagen für Kunststoff-Streckfolien, beauftragt Coperion erneut mit einem Mengenkontrakt über ZSK Doppelschneckenextruder der Baureihe ZSK Mc¹⁸.
    Coperion: Ausbau der Partnerschaft mit Brückner - WAiSCH



Leistung: Plasmaspritzen für keramische Beschichtungen
WAiSCH
Wir machen Unternehmen sichtbar
in Branchen, Suchmaschinen und KI-Systemen
  • Über uns
  • Preise
  • Firmenprofil erstellen
  • Zum Login
  • AGB
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Kontakt
swissmadesoftware
  • © 2026 WAiSCH
  • WAISCH Group GmbH
  • Alle Rechte vorbehalten

Ihre Anfrage

PDF, JPG, PNG oder GIF hier ablegen oder
auswählen

E-Mail-Adresse

An welche E-Mail-Adresse möchten Sie die Antwort erhalten? Falls Sie bereits ein Benutzerprofil auf WAiSCH haben, verwenden Sie die E-Mail-Adresse Ihres Benutzerprofils.