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Intrinsische Viskosität

Die intrinsische Viskosität beschreibt den Beitrag eines gelösten Polymers zur Viskosität einer Lösung bei sehr geringer Konzentration. In der Kunststoffprüfung wird sie genutzt, um Rückschlüsse auf die Molekülgrösse und auf Veränderungen durch Verarbeitung, Alterung oder Recycling zu ziehen. Die Bestimmung erfolgt nicht an der Schmelze, sondern an einer definiert hergestellten Polymerlösung.

Was bei der intrinsischen Viskosität gemessen wird

Für die Bestimmung wird ein Kunststoff in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst und die Viskosität der Lösung mit derjenigen des reinen Lösungsmittels verglichen. Aus Messungen bei einer oder mehreren Konzentrationen wird die intrinsische Viskosität als auf unendliche Verdünnung bezogener Kennwert abgeleitet. Der Wert steht in engem Zusammenhang mit der Kettenlänge und damit oft auch mit der molaren Masse des Polymers.

Typische Anwendungen in der Kunststoffprüfung

Die Prüfung wird eingesetzt, wenn Änderungen in der Polymerstruktur sichtbar gemacht werden sollen, etwa nach thermischer Belastung, Hydrolyse, Verarbeitung oder Wiederaufbereitung. Sie ist verbreitet bei Werkstoffen, deren molare Masse über Lösungsviskosität beurteilt wird. Typische Fragestellungen betreffen Wareneingang, Chargenvergleich, Qualitätsüberwachung, Reklamationsabklärung oder die Beurteilung von Rezyklaten.

Einflussgrössen bei Probenvorbereitung und Auswertung

Aussagekräftige Ergebnisse hängen von der vollständigen Lösung der Probe und von definierten Prüfbedingungen ab. Lösungsmittel, Temperatur, Konzentration, Trocknung, Filtration und Probenzustand beeinflussen den Messwert. Auch Additive, Abbauprodukte oder Verunreinigungen können die Auswertung verändern, weshalb die intrinsische Viskosität immer im Zusammenhang mit Materialtyp und Prüfverfahren interpretiert wird.

Abgrenzung zu anderen rheologischen Prüfungen

Im Unterschied zu MVR oder MFR beschreibt die intrinsische Viskosität nicht das Fliessverhalten einer Polymerschmelze unter definierter Last, sondern das Verhalten einer verdünnten Lösung. Gegenüber der Rotationsrheometrie und dem Hochdruckkapillarrheometer steht weniger die Verarbeitungsrheologie im Vordergrund als die indirekte Beurteilung der Molekülgrösse. Innerhalb der rheologischen Prüfungen ist sie damit vor allem dort sinnvoll, wo Strukturveränderungen des Polymers und nicht das Schmelzverhalten untersucht werden.

0 Anbieter

In der folgenden Firmenliste sind Anbieter für Prüfungen zur intrinsischen Viskosität im Kunststoffbereich aufgeführt. Die Einträge können sich nach Werkstoffen, Prüfmethoden und Laborumfang unterscheiden.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Intrinsische Viskosität

  • Wofür wird die intrinsische Viskosität bei Kunststoffen verwendet?

    Sie dient zur Beurteilung von Molekülgrösse und Strukturveränderungen eines Polymers, etwa nach Verarbeitung, Alterung oder Recycling.

  • Ist die intrinsische Viskosität dasselbe wie MFR oder MVR?

    Nein. MFR und MVR messen das Fliessverhalten der Schmelze, die intrinsische Viskosität wird an einer Polymerlösung bestimmt.

  • Kann aus der intrinsischen Viskosität direkt die molare Masse berechnet werden?

    Nur mit einer passenden materialspezifischen Beziehung zwischen intrinsischer Viskosität und molarer Masse.

  • Warum sind Prüfbedingungen bei dieser Messung so wichtig?

    Weil Lösungsmittel, Temperatur, Konzentration und Probenzustand den Messwert stark beeinflussen können.


Weitere Leistungen unter
Rheologische Prüfungen

  • Schmelzvolumenrate - Schmelzflussindex (MVR/MFR)
    1 Firma
  • Hochdruckkapillarrheometer
  • Rotationsrheometrie

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