Was geschäumte Verpackungen auszeichnet
Bei geschäumten Verpackungen wird ein Kunststoff so verarbeitet, dass im Material eingeschlossene Zellen entstehen. Dadurch ergeben sich eine geringe Dichte, eine dämpfende Wirkung und je nach Material eine gute Rückstellfähigkeit. Im Verpackungsbereich wird diese Bauweise genutzt, um Produkte gegen Stösse, Druckbelastung und Verrutschen zu schützen.
Einsatzfelder in Lagerung, Transport und Produktschutz
Geschäumte Verpackungen kommen bei transportempfindlichen, kratzanfälligen oder geometrisch anspruchsvollen Produkten zum Einsatz. Dazu gehören zum Beispiel technische Bauteile, Geräte, Instrumente, Ersatzteile oder empfindliche Oberflächen. Verwendet werden sie als Zwischenlagen, Formeinsätze, Schalen, Eckschutz oder komplette Transportverpackung.
Materialien und Ausführungen geschäumter Verpackungen
Je nach Anforderung werden unterschiedliche Schaumkunststoffe verarbeitet, etwa expandierte oder extrudierte Kunststoffe mit weicherer oder festerer Struktur. Daraus entstehen flexible Polster ebenso wie formstabile Verpackungsteile. Die Ausführung kann als Zuschnitt, Blockware, konturgeschnittenes Element oder als spezifisch geformtes Verpackungsteil erfolgen.
Abgrenzung zu PET-, geblasenen und gespritzten Verpackungen
Geschäumte Verpackungen unterscheiden sich von transparenten PET-Verpackungen vor allem durch ihre Schutzfunktion statt Sichtpräsentation. Geblasene Verpackungen oder Hohlkörper werden typischerweise für dünnwandige, hohle Formen verwendet, während geschäumte Lösungen auf Polsterung und Fixierung ausgerichtet sind. Gespritzte Verpackungsteile haben meist kompakte Wandstrukturen und präzise Oberflächen, während geschäumte Ausführungen gezielt Volumen bei geringem Gewicht bereitstellen.