Was Spritzgusswerkzeuge für Kreditkarten auszeichnet
Spritzgusswerkzeuge für Kreditkarten sind auf die Herstellung dünner, flacher Kunststoffteile mit hoher Wiederholgenauigkeit ausgelegt. Anders als bei voluminösen Formteilen stehen hier Ebenheit, gleichmässige Materialverteilung und eine kontrollierte Sichtfläche im Vordergrund. Auch die Entformung muss so ausgelegt sein, dass Kanten, Ecken und Flächen des Kartenkörpers nicht unnötig belastet werden.
Anforderungen bei Kartenkörpern im Kreditkartenformat
Werkzeuge für Kartenanwendungen müssen auf enge Toleranzen und auf eine gleichbleibende Bauteilqualität abgestimmt sein. Relevant sind unter anderem die spätere Bedruckung, Personalisierung, Beschichtung oder das Einbringen zusätzlicher Merkmale. Wenn der gespritzte Kartenkörper weiterverarbeitet wird, beeinflussen Werkzeugauslegung und Formteilqualität direkt die nachfolgenden Prozesse.
Werkzeugausführungen für einfache und funktionale Karten
Je nach Stückzahl und Produktaufbau kommen einfache oder mehrfach ausgelegte Werkzeuge infrage. Möglich sind Ausführungen für einteilige Kartenkörper ebenso wie Werkzeuge mit austauschbaren Einsätzen für produktspezifische Merkmale. Bei Karten mit Funktionsbereichen, Aussparungen oder später einzubringenden Komponenten wird die Werkzeugkonstruktion in der Regel stärker an das einzelne Produkt angepasst als bei standardisierten Massenartikeln.
Einordnung im Formenbau und Abgrenzung zu verwandten Anwendungen
Innerhalb der Hierarchie gehört diese Leistung zu produktspezifischen Spritzgusswerkzeugen. Im Unterschied zu Werkzeugen für Aerosolkappen oder Schraubkappen geht es nicht um rotationssymmetrische Verschlussteile, sondern um flache Präzisionsteile mit sichtbaren Oberflächen. Gegenüber Werkzeugen für CD oder CD-Verpackungen liegt der Schwerpunkt stärker auf Kartenformat, Dickenkonstanz und einer Weiterverarbeitung des Kartenkörpers.