Was Aquakulturen in der Fischhaltung umfassen
Zur Leistung gehoeren alle betriebsbezogenen Prozesse der Fischhaltung unter gesteuerten Bedingungen. Dazu zaehlen die Auswahl und Betreuung der Bestaende, die Versorgung mit geeignetem Wasser, die abgestimmte Fuetterung sowie die laufende Kontrolle von Tiergesundheit und Haltungsumfeld. Je nach Betrieb schliesst dies auch Brut, Jungfischaufzucht, Mast und Ernte ein.
Typische Produktionskontexte landwirtschaftlicher Fischhaltung
Aquakulturen werden fuer unterschiedliche Produktionsziele betrieben. Dazu gehoeren die Aufzucht von Speisefischen, die Erzeugung von Jungfischen fuer die weitere Mast sowie die Bereitstellung von Besatzfischen. In der Landwirtschaft treten Aquakulturen sowohl als spezialisierte Fischzucht als auch als eigenstaendiger Betriebszweig innerhalb gemischter Betriebe auf.
Anlagen- und Bewirtschaftungsformen in Aquakulturen
Aquakulturen koennen in Teichanlagen, Durchflussanlagen oder Kreislaufsystemen betrieben werden. Offene Systeme nutzen laufend verfuegbares Wasser, waehrend geschlossene oder teilgeschlossene Systeme Wasser aufbereiten und wiederverwenden. Welche Form geeignet ist, haengt unter anderem von Fischart, Wasserverfuegbarkeit, Temperaturfuehrung und betrieblichem Aufwand ab.
Abgrenzung zu Aquarien und Einordnung unter Haltung
Innerhalb der Hierarchie gehoeren Aquakulturen zur Haltung von Fischen und beziehen sich auf die gezielte Aufzucht und Produktion. Von Aquarien unterscheiden sie sich durch ihren betrieblichen Zweck: Aquarien dienen meist der Einzelhaltung, Beobachtung oder Praesentation, waehrend Aquakulturen auf Bestand, Wachstum und Bewirtschaftung ausgerichtet sind. Nicht gemeint sind zudem nachgelagerte Taetigkeiten wie Verarbeitung oder Vermarktung.