Wie Kino-Werbung geschaltet wird
Kino-Werbung wird in der Regel als Bewegtbildspot vor dem Film oder in begleitenden Werbeflächen innerhalb des Kinobetriebs eingebucht. Anders als bei offenen Reichweitenmedien hängt die Schaltung von Spielplänen, Vorstellungszeiten und der Belegung einzelner Säle ab. Für die Umsetzung sind deshalb sowohl das Werbemittel als auch die gewünschte geografische oder programmbezogene Verteilung relevant.
Typische Einsatzkontexte im Mediamix
Eingesetzt wird Kino-Werbung häufig für regionale Kampagnen, Produkteinführungen, kulturelle Angebote oder Markenpräsenz in einem klar definierten Umfeld. Sie eignet sich besonders dann, wenn eine Ausspielung an bestimmte Standorte oder Zielgruppen im Freizeitkontext geknüpft werden soll. In der Mediaplanung wird sie oft ergänzend zu anderen klassischen Kanälen eingesetzt, nicht als Ersatz für flächendeckende Reichweitenkanäle.
Mögliche Ausprägungen nach Standort, Film und Zeitraum
Kino-Werbung kann lokal, regional oder über grössere Kinonetze geplant werden. Üblich sind Selektionen nach einzelnen Häusern, Städten, Sprachregionen, Vorstellungszeiten oder dem filmischen Umfeld. Je nach Anbieter und Buchungsmodell lassen sich Kampagnen breit über viele Kinos oder gezielt für ausgewählte Programme und Zeiträume aufsetzen.
Abgrenzung zu Aussenwerbung, Print, Radio und TV
Innerhalb der klassischen Werbung ist Kino-Werbung ein eigenständiger Kanal mit vorführungsgebundener Ausspielung. Sie unterscheidet sich von Aussenwerbung durch die Nutzung im Innenraum und den Bezug zu konkreten Vorstellungen, von Printwerbung durch das audiovisuelle Format und von Radiowerbung durch die visuelle Komponente. Gegenüber Fernsehwerbung ist sie nicht an lineare oder programmatische TV-Ausstrahlungen gebunden, sondern an Kinoprogramme und Spielorte.