Wie Laserbeschriftung auf Metallteilen ausgeführt wird
Bei der Lasergravur wird die Oberfläche eines Werkstücks gezielt mit einem Laser bearbeitet, sodass eine lesbare und reproduzierbare Kennzeichnung entsteht. Der Beschriftungsinhalt kann aus Text, Zahlen, Linien, Symbolen oder Codes bestehen. Auf Metallteilen wird das Verfahren eingesetzt, wenn die Markierung präzise positioniert, dauerhaft erkennbar und auch bei kleinen Zeichenhöhen sauber ausgeführt werden soll.
Typische Anwendungen in der Metallbranche
Lasergravuren werden für die Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Einzelteilen und Serienbauteilen eingesetzt. Häufige Anwendungen sind Typen- und Inventarkennzeichnungen, fortlaufende Nummerierungen, Chargenangaben, Prüfcodes, Werkstückbezeichnungen oder Funktionsmarkierungen auf Frontplatten und Bedienelementen. Auch Werkzeuge, Vorrichtungen und Komponenten mit klar zuordenbaren Beschriftungen lassen sich so kennzeichnen.
Mögliche Beschriftungsinhalte und Ausführungen
Die Ausführung richtet sich nach Werkstoff, Oberflächenzustand, Bauteilgeometrie und gewünschter Lesbarkeit. Beschriftet werden können einfache Klarschriften ebenso wie Logos, Strichcodes oder Data-Matrix-Codes. Je nach Aufgabe kommen konstante Inhalte für ganze Serien oder variable Daten für jedes einzelne Teil infrage. Relevante Punkte sind dabei unter anderem Kontrast, Platzbedarf, Positionierung und die Eignung der Markierung für optische Lesesysteme.
Abgrenzung zu anderen Lohnarbeiten
Innerhalb der Lohnarbeiten unter Diverse Bearbeitungsarten dient Lasergravur primär der Kennzeichnung und nicht der formgebenden Bearbeitung. Im Unterschied zu Sägearbeiten, Ultraschallbohren oder der Bearbeitung überharter Werkstoffe steht nicht das Trennen, Bohren oder Herstellen von Geometrien im Vordergrund. Gegenüber ECM oder Schabarbeiten geht es ebenfalls nicht um funktionale Materialabnahme zur Form- oder Flächenbearbeitung, sondern um beschriftende Informationen auf dem Bauteil.