Aufbau und Funktion von Schaukästen
Ein Schaukasten besteht in der Regel aus einem tragenden Rahmen, einer Rückwand, einer transparenten Front und einer Öffnung zum Wechseln der Inhalte. Je nach Ausführung erfolgt die Bestückung über Flügel, Klappen oder Schiebelösungen. Metall wird vor allem für Rahmen, Beschläge und Befestigungen eingesetzt, weil es formstabile Konstruktionen mit klaren Kanten und dauerhafter Nutzung ermöglicht.
Einsatz in Fassaden, Eingangsbereichen und Innenräumen
Schaukästen werden an Gebäudefassaden, in Passagen, bei Eingängen oder in Innenbereichen eingesetzt, wenn Inhalte sichtbar und zugleich geschützt zugänglich sein sollen. Typische Anwendungen sind Mitteilungen, Öffnungszeiten, Wegleitungen, Speisekarten, Aushänge oder Produktinformationen. Im Umfeld von Schaufensteranlagen ergänzen sie die Präsentation dort, wo Inhalte unabhängig von der eigentlichen Fensterfläche gezeigt werden sollen.
Ausführungen nach Montageart und Nutzung
Unterschieden werden unter anderem wandmontierte, freistehende, eingebaute oder in Fassadenelemente integrierte Schaukästen. Je nach Nutzung kommen ein- oder mehrflügelige Varianten, unterschiedliche Tiefen sowie verschiedene Verglasungen und Rückwände in Frage. Für den praktischen Betrieb sind auch Fragen wie Witterungsschutz, Beleuchtung, Schlossausführung und die einfache Austauschbarkeit der Inhalte relevant.
Abgrenzung zu Schaufenster und anderen Schaufensteranlagen
Ein Schaukasten ist kein Schaufenster im eigentlichen Sinn, sondern ein abgegrenztes Präsentations- oder Informationsgehäuse mit eigener Front und eigener Bedienung. Während Schaufenster grössere Einblicke in Verkaufs- oder Ausstellungsflächen ermöglichen, dient der Schaukasten der kompakten und geschützten Darstellung einzelner Inhalte. Von Oberlichtflügeln unterscheidet er sich durch die fehlende Lüftungsfunktion, von Schaufensterheizungen durch die fehlende technische Klimawirkung und von Vordächern durch die andere Aufgabe im Fassaden- und Eingangsbereich.