Was unter Fahrdienst zu verstehen ist
Fahrdienst bezeichnet eine Mobilitätsleistung, bei der ein Anbieter Fahrten im Auftrag übernimmt. Dazu gehören in der Regel Fahrzeug, Fahrer oder Fahrerin sowie die operative Abwicklung der Fahrt. Der Schwerpunkt liegt auf der Beförderung selbst, nicht auf dem Verkauf, Leasing oder der Vermietung eines Fahrzeugs. Je nach Ausrichtung kann es sich um einzelne Fahrten, regelmässige Linien oder bedarfsabhängige Einsätze handeln.
Typische Einsatzformen im betrieblichen und institutionellen Umfeld
Fahrdienste werden dort eingesetzt, wo Transporte planbar oder wiederkehrend organisiert werden müssen. Dazu zählen Shuttlefahrten für Mitarbeitende oder Gäste, Zubringerfahrten zwischen Standorten, Schüler- oder Personentransporte im institutionellen Rahmen sowie Fahrten mit festem Zeitfenster. Auch punktuelle Einsätze für Veranstaltungen, Ersatzverkehre oder koordinierte Sammelfahrten fallen in diesen Bereich.
Unterschiedliche Ausprägungen von Fahrdiensten
Die Leistung kann nach Zielgruppe, Taktung und Organisation variieren. Üblich sind Einzelfahrten auf Abruf, fest disponierte Touren, regelmässige Pendelverkehre oder fahrplanähnliche Angebote. Weitere Unterschiede ergeben sich aus der Art des eingesetzten Fahrzeugs, der Anzahl beförderter Personen und den Anforderungen an Verfügbarkeit, Begleitung oder Terminbindung. In manchen Fällen ist der Fahrdienst eng an interne Betriebsabläufe oder institutionelle Zeitpläne gekoppelt.
Abgrenzung zu Auto, Lieferwagen, Motorrad und Velo
Innerhalb der Mobilitätbranche ist Fahrdienst eine Dienstleistung und kein Fahrzeugangebot. Auto, Lieferwagen, Motorrad und Velo bezeichnen in erster Linie Fahrzeuge oder fahrzeugbezogene Angebote zur eigenen Nutzung. Beim Fahrdienst übernimmt hingegen der Anbieter die Fahrt organisatorisch und personell. Die Leistung grenzt sich damit von Miete, Kauf oder Flottenbereitstellung ab und wird nach Transportaufgabe statt nach Fahrzeugkategorie beschrieben.