Was unter textilen Bodenbelägen fällt
Zur Leistung Textile zählen Bodenlösungen aus textilen Materialien, etwa als Bahnenware, Platten oder spezielle Formteile. Verarbeitet werden je nach System unterschiedliche textile Oberflächen und Trägeraufbauten. Im Ausführungsumfang liegen neben dem Belag selbst auch Zuschnitt, Verklebung oder lose Verlegung nach Systemvorgabe sowie Detailausbildungen an Türen, Anschlüssen und Sockeln.
Typische Einsatzbereiche im Innenausbau
Textile Beläge werden vor allem in Innenräumen eingesetzt, in denen Gehkomfort, eine gedämpfte Raumakustik und eine warme Oberflächenwirkung gefragt sind. Häufige Anwendungsorte sind Büroflächen, Hotelzimmer, Aufenthaltsbereiche, Bildungsbauten oder Treppenanlagen. In Eingangsbereichen kommen textile Systeme oft in Kombination mit Schmutzschleusen zum Einsatz, damit Feuchtigkeit und Schmutz bereits am Übergang aufgenommen werden.
Teppichböden, Treppenbeläge und ergänzende Systeme
Innerhalb der Kategorie Textile gibt es mehrere Teilbereiche mit unterschiedlicher Funktion. Dazu gehören klassische Teppichböden, textile Treppenbeläge, Trittschalldämmbeläge sowie Schmutzschleusen für stark beanspruchte Eingangsbereiche. Ebenfalls relevant sind Abschlüsse und Sockel, weil textile Beläge an Rändern und Wandanschlüssen eine saubere, belastbare und pflegegerechte Ausführung benötigen.
Abgrenzung zu anderen Bodenbelägen
Textile Bodenbeläge unterscheiden sich von Holz, Naturstein, Kunststein oder gebrannten Materialien durch ihren weichen, faserbasierten Oberflächenaufbau. Gegenüber Linoleum und Kunststoffen stehen nicht elastische oder homogene Oberflächen im Vordergrund, sondern textile Strukturen und andere Anforderungen an Reinigung und Anschlussdetails. Von Doppelböden und Unterlagsböden grenzt sich die Leistung dadurch ab, dass Textile den sichtbaren Nutzbelag betrifft und nicht primär den konstruktiven Bodenaufbau.