Welche Beläge unter Linoleum und Kunststoffe fallen
Zur Leistung gehören Bodenbeläge aus Linoleum, Vinyl, Gummi und weiteren Kunststoffen sowie ergänzende Bauteile wie Sockel, Kantenabschlüsse und Treppenbeläge. Je nach Produkt werden die Beläge verklebt, verschweisst, lose verlegt oder in Systemaufbauten integriert. Massgebend sind dabei Untergrund, Beanspruchung, Reinigungsanforderungen und die passende Ausführung an Anschlüssen und Übergängen.
Typische Einsatzbereiche im Innenausbau
Linoleum- und Kunststoffbeläge werden in Bereichen eingesetzt, in denen belastbare, pflegegerechte und gestalterisch klar definierte Bodenflächen gefragt sind. Typische Anwendungen sind Wohnbauten, Verwaltungsflächen, Bildungsbauten, Verkaufsflächen, Verkehrsbereiche oder Treppenanlagen. Welche Belagsart geeignet ist, hängt unter anderem von Feuchtigkeit, Nutzungshäufigkeit, Rollbelastung, Trittschall und den Anforderungen an Reinigung und Unterhalt ab.
Materialgruppen und Ausführungsdetails
Innerhalb dieser Leistung gibt es deutliche Unterschiede zwischen Baulinoleum, Vinyl, Gummibelägen und weiteren Kunststoffsystemen. Sie unterscheiden sich in Oberflächenbild, Aufbau, Fugenlösung, Elastizität und Detailausbildung. Ebenfalls dazu gehören funktionale Ergänzungen wie aufgezogene Sockel, separate Sockelleisten, Treppenprofile oder passgenaue Abschlüsse zu angrenzenden Belägen und Bauteilen.
Abgrenzung zu anderen Bodenbelägen
Im Unterschied zu fugenlosen Bodenbelägen bestehen Linoleum- und Kunststoffflächen in der Regel aus vorgefertigten Belagselementen oder Bahnen. Gegenüber textilen Belägen stehen andere Anforderungen an Reinigung, Feuchtigkeit und Oberflächenhaptik im Vordergrund. Von Holz, Naturstein oder Kunststein unterscheidet sich diese Leistung durch andere Materialcharakteristiken und Verlegearten, während Unterlagsböden nicht den Nutzbelag, sondern den tragenden oder ausgleichenden Aufbau darunter betreffen.