Welche Möbel zum Badezimmerbereich zählen
Zum Leistungsbereich Badezimmermöbel gehören Möbelelemente, die im Bad dauerhaft genutzt werden und funktional auf den Nassraum abgestimmt sind. Typisch sind Waschtischunterschränke, Midischränke, Hochschränke, Spiegelschränke, Konsolen, Regale und Ablageflächen. Je nach Ausführung nehmen sie Pflegeprodukte, Textilien, Reinigungsmittel oder Haustechnik auf und strukturieren den Raum um den Waschplatz.
Einsatzbereiche im Wohnungsbau und in Objektbädern
Badezimmermöbel werden in privaten Badezimmern, Gäste-WCs, Hotelbädern, Pflegeeinrichtungen, Sportanlagen und Sanitärbereichen von Büro- oder Gewerbebauten eingesetzt. In kleinen Bädern stehen kompakte Masse, gute Zugänglichkeit und die Nutzung von Nischen im Vordergrund. In grösseren Anlagen sind robuste Oberflächen, einfache Reinigung und abgestimmte Stauraumkonzepte häufig entscheidend.
Bauarten, Materialien und Ausführungen für Feuchträume
Badezimmermöbel sind als stehende, hängende oder in Nischen integrierte Lösungen erhältlich. Üblich sind korpusbasierte Schrankmöbel, Waschtischunterbauten, modulare Serien sowie masslich angepasste Einbauten. Bei Materialien und Oberflächen werden feuchtraumgeeignete Ausführungen gewählt, etwa beschichtete Holzwerkstoffe, Glas, Metall oder mineralische Abdeckungen. Relevante Unterschiede bestehen bei Kantenverarbeitung, Beschlägen, Innenaufteilung und der Möglichkeit, Leitungen oder Becken sauber einzubinden.
Abgrenzung zu Sanitärprodukten und verwandten Leistungen
Innerhalb der Hierarchie im Innenausbau bezeichnen Badezimmermöbel die Möblierung des Badraums, nicht die wasserführenden oder entwässernden Komponenten. Armaturen, Thermomischer, Siphons, Ablaufsysteme und Montageblöcke gehören zur Sanitärtechnik. Duschen, Wannen und Whirlpools sind eigenständige Sanitärelemente. Auch Spiegel aus Chromnickelstahl sind von Möbeln zu unterscheiden, sofern sie nicht als Teil eines Spiegelschranks oder Möbelsystems ausgeführt sind.