Was bei Balkonen in Metall ausgeführt wird
Unter diese Leistung fallen Balkonkonstruktionen, bei denen Metall das prägende Konstruktionsmaterial ist. Das betrifft neue Balkone ebenso wie nachträglich angebaute Systeme. Ausgeführt werden können unter anderem Tragrahmen, Stützen, Auskragungen, Geländer, Befestigungen und Anschlussdetails zur Fassade oder zur Geschossdecke. Je nach Aufbau wird das Metall mit anderen Materialien wie Beton, Holz, Glas oder Plattenbelägen kombiniert.
Typische Einsatzsituationen für Metallbalkone
Metall wird im Neubau und in der Sanierung eingesetzt, wenn eine klar definierte Tragstruktur oder eine vorgefertigte Bauweise gefragt ist. Bei Bestandsgebäuden kommen oft Anbau- oder Vorstellbalkone mit eigener Tragkonstruktion in Betracht, um Eingriffe in die bestehende Bausubstanz zu begrenzen. Auch bei Mehrfamilienhäusern, Wohnüberbauungen oder gemischt genutzten Gebäuden ist Metall verbreitet, weil sich Konstruktion, Geländer und Ausbauelemente gut aufeinander abstimmen lassen.
Werkstoffe und konstruktive Ausprägungen
Im Balkonbau werden vor allem Stahl, Aluminium und je nach Bauteil auch Edelstahl verwendet. Stahl eignet sich für geschweisste oder verschraubte Tragkonstruktionen mit individuellen Geometrien, während Aluminium häufig bei leichteren Systemen eingesetzt wird. Unabhängig vom Werkstoff unterscheiden sich Metallbalkone nach Bauart, etwa als Kragarmbalkon, Anbaubalkon oder Vorstellbalkon. Hinzu kommen Unterschiede bei Oberflächen, Geländertypen, Belagsaufbauten und Entwässerung.
Abgrenzung zu Holz, Einkleidungen und Verglasungen
Diese Leistung bezieht sich auf das Konstruktionsmaterial des Balkons selbst. Im Unterschied zur Geschwisterleistung Holz steht hier die Ausführung der tragenden oder prägenden Bauteile in Metall im Vordergrund. Balkoneinkleidungen und Balkonverglasungen sind davon zu trennen: Sie ergänzen einen Balkon funktional oder gestalterisch, ersetzen aber nicht die eigentliche Grundkonstruktion.