Aufbau und Funktion von Kunststoffrollläden
Ein Kunststoffrollladen besteht in der Regel aus dem Rollladenpanzer, seitlichen Führungsschienen, einer Welle und dem zugehörigen Bedienelement. Der Behang wird aufgerollt oder abgesenkt und verändert so den Lichtdurchlass sowie die Einsehbarkeit des Raums. In Kombination mit passenden Kästen und Führungen kann das System witterungsgeschützt und sauber in die Fassade oder den Fensterbereich integriert werden.
Einsatz an Fenstern, Fenstertüren und in Sanierungen
Typische Einsatzorte sind Wohnbauten, Büroflächen und Nebenräume mit Fenstern oder Fenstertüren. Kunststoffrollläden kommen sowohl bei neuen Gebäudehüllen als auch beim Austausch älterer Anlagen vor, wenn bestehende Öffnungen weiter genutzt werden sollen. Im Ausbau sind sie vor allem dort relevant, wo Sichtschutz, Verdunkelung und eine einfache Bedienung gefragt sind.
Ausführungen bei Profilen, Bedienung und Montage
Kunststoffrollläden unterscheiden sich unter anderem in der Profilform, der Oberflächengestaltung und der Farbgebung. Bei der Bedienung sind je nach System Gurt, Kurbel oder Motorisierung möglich. Auch die Montageart variiert: Das System kann in vorhandene Rollladenkästen eingebunden oder zusammen mit einem passenden Kasten neu aufgebaut werden.
Abgrenzung zu Holz-, Metallrollläden und Bauteilen
Innerhalb der Rollläden sind Kunststoffrollläden von Holzrollläden und Metallrollläden über das Material und die daraus resultierende Anmutung, Pflege und Systemwahl abzugrenzen. Rollladen-Blenden und Rollladenkästen sind dagegen keine vollständigen Rollläden, sondern einzelne Bauteile oder Verkleidungselemente. Rollbare Isolierabdeckungen verfolgen meist einen anderen Einsatzzweck und sind nicht mit klassischen Rollläden für Fensteröffnungen gleichzusetzen.