Was Lichtschläuche im Aussenbereich auszeichnet
Ein Lichtschlauch besteht aus einer biegsamen, umhüllten Lichtlinie, die in geraden Abschnitten, Bögen oder einfachen Formen verlegt werden kann. Im Unterschied zu einzelnen Leuchten entsteht kein punktuelles Lichtbild, sondern eine durchgehende Linie. Dadurch eignen sich Lichtschläuche für Anwendungen, bei denen die Lichtführung selbst sichtbar sein soll oder eine klare Kontur markiert werden muss.
Typische Einsatzorte an Gebäuden und im Aussenraum
Verwendet werden Lichtschläuche unter anderem an Fassadenkanten, Geländern, Treppen, Wegführungen, Unterständen, Terrassen oder bei saisonalen Installationen im Aussenraum. Sie kommen dort zum Einsatz, wo eine lineare Orientierung oder eine betonte Umrissbeleuchtung gefragt ist. Im Vergleich zu Strassenleuchten oder Flutlichtanlagen beleuchten sie keine grösseren Flächen, sondern einzelne Linien, Ränder oder Objekte.
Ausführungen nach Lichtwirkung, Flexibilität und Montage
Lichtschläuche unterscheiden sich unter anderem in ihrer Lichtfarbe, Leuchtdichte, Biegsamkeit und in der Art der Befestigung. Je nach Ausführung sind sie für gerade Verläufe, enge Radien oder temporäre Montagen geeignet. Für den Aussenbereich ist zudem relevant, ob das Produkt für Witterungseinflüsse vorgesehen ist und wie Anschlüsse, Übergänge und Enden geschützt und montiert werden.
Abgrenzung zu anderen Aussenleuchten
Innerhalb der Hierarchie gehören Lichtschläuche zu den Aussenleuchten, unterscheiden sich aber klar von klassischen Gehäuseleuchten. Aussenwandleuchten, Gartenleuchten oder Kandelaber setzen gezielte Lichtpunkte oder beleuchten definierte Bereiche, während Lichtschläuche eine kontinuierliche Lichtlinie erzeugen. Gegenüber Beleuchtungskörpern für Aussenbeleuchtung sind sie keine allgemeine Leuchtenkategorie, sondern eine spezifische Form für lineare und flexible Anwendungen.