Montage an Fassade und Mauerwerk
Aussenwandleuchten werden fest an vertikalen Flächen angebracht und für den Betrieb im Freien ausgelegt. Die Position an der Gebäudehülle bestimmt, wie stark Wege, Türbereiche oder Wandflächen erfasst werden. Bei der Planung sind unter anderem Montagehöhe, Ausladung, Lichtverteilung, Witterungseinfluss und die Wirkung auf angrenzende Fenster oder Verkehrsflächen zu berücksichtigen.
Typische Einsatzorte an Gebäuden
Verwendet werden Aussenwandleuchten vor allem bei Hauseingängen, Nebeneingängen, Laubengängen, Terrassen, Innenhöfen, Garagenzufahrten und entlang von Fassadenabschnitten mit Fussverkehr. Sie eignen sich dort, wo Licht unmittelbar am Baukörper bereitgestellt werden soll und kein freistehender Leuchtenträger vorgesehen ist. Im gewerblichen und öffentlichen Hochbau kommen sie auch an Nebenerschliessungen, Anlieferzonen oder Hofmauern vor.
Bauformen und lichttechnische Ausprägungen
Die Ausführung reicht von kompakten Wandaufbauleuchten bis zu ausladenden Modellen mit gezielter Lichtlenkung. Üblich sind direkte, indirekte oder kombinierte Lichtabgaben, etwa nach unten, nach oben oder beidseitig als Up-and-Down-Licht. Je nach Aufgabe stehen eher orientierende Beleuchtung, flächige Fassadenakzentuierung oder eine gleichmässige Ausleuchtung von Tür- und Wegbereichen im Vordergrund. Auch sensor- oder schaltabhängige Varianten sind möglich, sofern sie zur Nutzung des Bereichs passen.
Abgrenzung zu anderen Aussenleuchten
Innerhalb der Hierarchie gehören Aussenwandleuchten zu den Aussenleuchten und unterscheiden sich vor allem durch ihre Befestigung an der Wand. Im Gegensatz zu Aufsatzleuchten, Kandelabern oder Strassenleuchten benötigen sie keinen Mast oder separaten Träger. Von Gartenleuchten grenzen sie sich durch die gebäudenahe Montage ab, und Hausnummernleuchten bilden eine speziellere Ausprägung mit zusätzlicher Adresskennzeichnung. Automatikleuchten mit integrierter Videokamera kombinieren Beleuchtung mit Überwachungsfunktion und sind deshalb fachlich gesondert einzuordnen.