Welche Einrichtungen zu Transportwegen zählen
Unter Transportwegeeinrichtungen fallen bauliche oder mobile Elemente, die den Warenfluss an Übergängen und Bewegungsflächen unterstützen. Typisch sind Lösungen für das Überfahren von Spalten, das Ausgleichen von Niveauunterschieden oder das sichere Erreichen von Ladepunkten. Anders als eigentliche Förderanlagen bewegen sie Güter nicht selbstständig, sondern schaffen die Voraussetzung dafür, dass Palettenhubwagen, Stapler oder Rollbehälter einen Transportweg überhaupt nutzen können.
Einsatz an Rampen, Toren und Umschlagplätzen
Transportwegeeinrichtungen werden dort eingesetzt, wo Fahrzeuge an Gebäude andocken oder wo interne Verkehrswege an Arbeits- und Ladebereiche anschliessen. Dazu gehören Verladerampen, Hallentore, Kommissionierzonen, Umschlagflächen und temporäre Übergänge zwischen Innen- und Aussenbereich. Je nach Nutzung müssen sie auf Fahrzeughöhen, Achslasten, Fahrspuren, Witterungseinflüsse und die verwendeten Transportmittel abgestimmt sein.
Typische Ausführungen von Anpassrampe bis Übergangsbrücke
Zu den häufigen Ausprägungen gehören Anpassrampen zum Höhenausgleich, Keilrampen für kleinere Niveauunterschiede sowie Rampenbleche oder Übergangsbrücken zum Überbrücken von Spalten zwischen Rampe und Fahrzeug. Arbeitsbühnen schaffen begehbare Flächen für Bedien-, Kontroll- oder Verladearbeiten an erhöhten Positionen. Spezial-Transportwegeeinrichtungen kommen zum Einsatz, wenn Standardlösungen wegen besonderer Fahrzeuggeometrien, eingeschränkter Platzverhältnisse oder spezieller Betriebsabläufe nicht ausreichen.
Abgrenzung zu anderen Leistungen der Lagertechnik
Transportwegeeinrichtungen sind innerhalb der Lagertechnik den Verkehrs- und Übergangsflächen zugeordnet. Sie unterscheiden sich von Gestellen und Regalen, weil sie keine Lagerplätze bereitstellen, und von Paletten, weil sie keine Ladungsträger sind. Gegenüber Apparaten und Maschinen übernehmen sie keine aktive Bearbeitung oder Bewegung des Lagerguts. Im Unterschied zu sonstigen Lagertechniken beziehen sie sich konkret auf die nutzbare Verbindung zwischen Gebäude, Fahrzeug und innerbetrieblichem Transport.