Förderaufgabe in hydraulischen Kreisläufen
Im Bereich Klima und Lüftung übernehmen Pumpen die Bewegung von Flüssigkeiten innerhalb technischer Anlagen. Dazu gehören geschlossene Kreisläufe für Heizung oder Kälte ebenso wie Kühlwassersysteme mit Einbindung externer Rückkühlung. Die Auslegung richtet sich nach Fördermenge, Druckverhältnissen, Medium und Betriebsweise der Anlage.
Typische Einsatzorte in Gebäuden und HLK-Anlagen
Pumpen werden in Heiz- und Kaltwasserkreisen, bei Lüftungsregistern, in Übergabestationen sowie in Kühlwasserkreisläufen eingesetzt. Sie versorgen einzelne Anlagenteile oder ganze Verteilnetze mit dem erforderlichen Medium. In komplexeren Gebäuden kommen sie an mehreren Stellen zum Einsatz, etwa für Primär- und Sekundärkreise oder für getrennte Temperaturbereiche.
Ausführungen von Heisswasser- bis Kolbenpumpen
Heisswasserpumpen sind für warme oder heisse Medien in Heizkreisen ausgelegt. Kaltwasserpumpen fördern gekühlte Medien in Kälteverteilungen, während Kühlwasserpumpen in Kühl- und Rückkühlkreisen eingesetzt werden. Zirkulationspumpen halten den Umlauf in einem bestehenden Kreislauf aufrecht. Kolbenpumpen unterscheiden sich von den im HLK-Bereich häufigen Umwälzpumpen durch ihre Arbeitsweise und werden eher dort verwendet, wo definierte Fördermengen oder besondere Druckverhältnisse gefragt sind.
Abgrenzung zu Filtern, Rohrleitungen und Elektrotafeln
Pumpen gehören im Zubehörbereich zu den aktiven hydraulischen Komponenten. Rohrleitungen und Kanäle bilden die Transportwege, fördern das Medium aber nicht selbst. Filter entfernen Partikel aus dem Medium oder Luftstrom, und Elektrotafeln sowie Pneumatiktafeln dienen der elektrischen oder steuerungstechnischen Einbindung. Isolierungen reduzieren Wärmeverluste oder verhindern Kondensat, ersetzen jedoch keine Förderfunktion.