Was unter Desinfektionsgeräten in WC-Anlagen fällt
Unter Desinfektionsgeräten werden im Sanitärbereich vor allem Vorrichtungen verstanden, die Desinfektionsmittel dosiert abgeben oder gezielt auftragen. Dazu gehören je nach System einfache manuelle Spender ebenso wie berührungsarme Geräte mit sensorgesteuerter Auslösung. Im Unterschied zu allgemeinen Reinigungsgeräten stehen hier die kontrollierte Mittelabgabe und die hygienische Nutzung im Vordergrund.
Einsatzorte rund um Klosetts und Sanitärzonen
Desinfektionsgeräte werden dort eingesetzt, wo in WC-Anlagen ein unmittelbarer Bedarf an Händehygiene oder Flächendesinfektion besteht. Typische Einbauorte sind Eingangs- und Ausgangsbereiche, Waschplätze sowie der Bereich einzelner WC-Kabinen. Sie kommen vor allem in öffentlich zugänglichen, halböffentlichen oder stark frequentierten Sanitäranlagen vor, etwa in Verwaltungsgebäuden, Schulen, Gesundheitseinrichtungen, Gastronomiebetrieben oder Verkehrsbauten.
Ausführungen nach Bedienung, Montage und System
Die Geräte unterscheiden sich nach der Art der Auslösung, der Montage und dem Versorgungssystem. Üblich sind wandmontierte Ausführungen, freistehende Lösungen oder in Sanitärmöbel integrierte Varianten. Technisch reichen die Systeme von manueller Betätigung bis zu berührungslosen Geräten; bei der Befüllung sind nachfüllbare Behälter und geschlossene Kartuschensysteme verbreitet. Welche Ausführung geeignet ist, hängt unter anderem von Nutzungsintensität, Reinigungsabläufen und Produkttyp ab.
Abgrenzung zu anderen Produkten aus Klosetts und Zubehör
Desinfektionsgeräte sind keine Sanitärapparate wie Closetts, Pissoirs oder Dusch-WCs und auch keine funktionalen Bauteile wie Spülkasten, Regulierventile oder Ablaufmanschetten. Im Unterschied zu Papierhaltern, WC-Sitzen oder Kleiderhaken erfüllen sie eine Hygienefunktion mit Mittelabgabe. Von Bedürfnisanlagen unterscheiden sie sich dadurch, dass sie nicht die gesamte WC-Anlage beschreiben, sondern ein einzelnes Zubehör- oder Ergänzungsprodukt innerhalb dieser Anlage.