Was unter Automaten für Warmwasserabgabe zu verstehen ist
Automaten für Warmwasserabgabe sind Einrichtungen, die den Bezug von warmem Wasser automatisch auslösen und begrenzen. Die Steuerung kann mechanisch, elektromechanisch oder elektronisch erfolgen, je nach Aufbau des Systems. Im Vordergrund stehen die kontrollierte Wasserabgabe, die Wiederholbarkeit des Ausgabeverhaltens und die Einbindung in bestehende Warmwasserinstallationen.
Typische Einsatzorte in Sanitäranlagen
Solche Automaten werden dort eingesetzt, wo mehrere Nutzende auf dieselbe Entnahmestelle zugreifen oder wo eine definierte Ausgabe sinnvoll ist. Das betrifft unter anderem öffentliche Waschräume, gewerblich genutzte Sanitärbereiche, Gemeinschaftsanlagen oder betriebliche Einrichtungen mit standardisierten Hygieneabläufen. Je nach Nutzung können Anforderungen an Berührungslosigkeit, Laufzeitbegrenzung oder robuste Bauweise im Vordergrund stehen.
Ausführungen nach Steuerung und Einbindung
Unterschieden wird vor allem nach Art der Auslösung und der Systemeinbindung. Möglich sind zeitgesteuerte, sensorgesteuerte oder manuell ausgelöste Automaten mit automatischer Abschaltung. Zusätzlich variiert, ob das Gerät mit zentral bereitgestelltem Warmwasser arbeitet oder in eine kompakte Geräteeinheit eingebunden ist, die Ausgabe und weitere Funktionen kombiniert.
Abgrenzung zu Armaturen, Warmwasserautomaten und Durchlauferhitzern
Innerhalb der Hierarchie gehört die Leistung zu den Warmwasserapparaten und nicht zur allgemeinen Sanitärarmatur. Gegenüber Armaturen liegt der Unterschied in der automatisierten und häufig vordefinierten Abgabe. Von Warmwasserautomaten sind Automaten für Warmwasserabgabe abzugrenzen, wenn der Schwerpunkt nicht auf der Warmwasserbereitung als Gerät, sondern auf der geregelten Ausgabe des bereits verfügbaren Warmwassers liegt. Durchlauferhitzer und Boiler erzeugen oder speichern Warmwasser, steuern aber nicht zwingend die Art der Abgabe an der Entnahmestelle.