So arbeiten Wäschetrocknungsschränke
Die Wäsche wird im Schrank aufgehängt oder auf geeigneten Innenflächen platziert und anschliessend mit geführter Luft getrocknet. Der Trocknungsvorgang findet innerhalb eines abgeschlossenen Geräteraums statt, wodurch die Trocknung geordnet und platzsparend im Gerät erfolgt. Je nach Ausführung erfolgt die Steuerung über einfache Programme, Zeitvorgaben oder geräteinterne Regelungen.
Typische Einsatzorte in Waschküchen und Nebenräumen
Wäschetrocknungsschränke kommen vor allem in gemeinschaftlich genutzten Waschküchen von Mehrfamilienhäusern, in Gebäuden mit wiederkehrendem Wäscheanfall sowie in Nebenräumen mit begrenzter Trocknungsfläche zum Einsatz. Sie sind sinnvoll, wenn kein separater Trockenraum verfügbar ist oder wenn empfindlichere Stücke nicht frei im Raum oder im Tumbler getrocknet werden sollen. Auch bei Sanierungen bestehender Waschküchen können sie eine kompakte Trocknungslösung darstellen.
Ausführungen, Innenaufteilung und Einbindung
Wäschetrocknungsschränke unterscheiden sich unter anderem in Grösse, Nutzinhalt, Innenaufteilung und Art der Luftführung. Relevant für die Planung sind die verfügbare Stellfläche, die Türöffnung, die Anordnung im Raum sowie die Abstimmung mit den übrigen Apparaten der Waschküche. Je nach Gerät können zudem Anforderungen an Anschlüsse, Entfeuchtung oder die Einbindung in bestehende Raumsituationen zu berücksichtigen sein.
Abgrenzung zu Tumbler, Trockenraum und Trocknungsanlagen
Innerhalb der Waschkücheneinrichtungen gehören Wäschetrocknungsschränke zur Untergruppe Trocknungen. Sie unterscheiden sich vom Tumbler dadurch, dass die Wäsche nicht in einer rotierenden Trommel, sondern hängend oder eingelegt im Schrank getrocknet wird. Gegenüber Trockenraumeinrichtungen und Wäschetrocknungsanlagen ist der Trocknungsraum auf das Gerät selbst begrenzt. Wäschetrocknungsständer sind die einfachste Alternative, bieten jedoch keine geschlossene, gerätegestützte Trocknung.