Was kosmetische Behandlungen umfassen
Unter Kosmetik werden nichtmedizinische Behandlungen verstanden, die auf Hautpflege, Hautbild, Wohlbefinden und äussere Erscheinung ausgerichtet sind. Typische Bestandteile sind Hautanalyse, Reinigung, Peeling, Ausreinigung, Masken, Pflegeprodukte sowie abschliessende Schutz- oder Pflegeanwendungen. Je nach Betrieb kommen ergänzend Beratungen zu Pflegeroutinen oder zur Auswahl geeigneter Produkte hinzu.
Typische Einsatzbereiche im Alltag
Kosmetische Angebote werden häufig bei trockener, unreiner, empfindlicher oder pflegebedürftiger Haut genutzt, soweit keine medizinische Abklärung nötig ist. Ebenfalls verbreitet sind Behandlungen zur Vorbereitung auf Anlässe, zur regelmässigen Gesichtspflege oder zur Unterstützung eines gepflegten Erscheinungsbildes. Dekorative Leistungen wie Tages- oder Event-Make-up können Teil des Angebots sein, stehen aber nicht bei jedem Kosmetikbetrieb im Fokus.
Klassische, dekorative und apparative Kosmetik
Die klassische Kosmetik arbeitet vor allem manuell mit Reinigung, Pflege und gezielter Behandlung einzelner Hautbedürfnisse. Dekorative Kosmetik bezieht sich auf Make-up sowie auf die gestalterische Arbeit an Augenbrauen und Wimpern. Apparative Kosmetik nutzt technische Geräte im kosmetischen Rahmen, etwa zur Unterstützung von Reinigung oder Pflege. Welche Verfahren angeboten werden, hängt vom Betrieb, von der Ausbildung und von der Ausrichtung des Angebots ab.
Abgrenzung zu Coiffeur, Nagelstudio und medizinischen Angeboten
Kosmetik konzentriert sich primär auf Hautpflege und ästhetische Gesichtsbehandlungen. Im Unterschied dazu liegt der Schwerpunkt beim Coiffeur auf Haaren und Kopfhaut, beim Nagelstudio auf Händen, Nägeln und oft auch Nail Design. Fusspflege kann sich mit kosmetischen Leistungen überschneiden, wird aber je nach Ausrichtung separat angeboten. Medizinische Abklärungen und Behandlungen von Hauterkrankungen gehören nicht zur Kosmetik, sondern in den Bereich ärztlicher Leistungen.