Was bei der Gestaltung von CD-Covern ausgearbeitet wird
Bei CD-Covern geht es um die Ausarbeitung eines druckfähigen Erscheinungsbildes für eine konkrete CD-Produktion. Neben Bildsprache, Typografie und Farbkonzept werden auch Titelsetzung, Tracklists, Credits, Laufzeiten und weitere Inhalte in ein lesbares Layout übertragen. Je nach Projekt wird ein bestehendes visuelles Konzept übernommen oder ein eigenständiges Covermotiv entwickelt.
Bestandteile von Front, Ruecken, Inlay und Booklet
Ein CD-Cover besteht oft aus mehreren Gestaltungsflächen, die inhaltlich und formal aufeinander abgestimmt werden muessen. Typische Elemente sind das Frontcover, die Rueckseite mit Titelliste, der Ruecken mit kurzer Beschriftung, ein Inlay oder Tray-Insert sowie ein Booklet mit zusaetzlichen Informationen oder Bildmaterial. Auch der Aufdruck auf der CD selbst kann Teil der Leistung sein, wenn das Gesamtbild des Produkts einheitlich angelegt werden soll.
Einsatzbereiche fuer Musik, Hoerbuecher und Sondereditionen
CD-Cover werden vor allem fuer Musikalben, Singles, EPs, Hoerbuecher, Lernmedien oder archivierte Editionen gestaltet. Der gestalterische Ansatz unterscheidet sich je nachdem, ob die CD im Detailhandel, bei Veranstaltungen, als Beilage oder in kleiner Auflage direkt vertrieben wird. Bei Sondereditionen kommen haeufig erweiterte Inhalte wie Booklets, mehrteilige Covervarianten oder serielle Gestaltungsreihen hinzu.
Abgrenzung zu Packaging, Illustrationen und anderen Printprodukten
Innerhalb der Kategorie Produkte beziehen sich CD-Cover auf die visuelle Ausarbeitung eines konkreten Tontraegers mitsamt seinen Druckflaechen. Im Unterschied zu Packaging oder Verpackungen steht nicht die allgemeine Verpackungsgestaltung im Vordergrund, sondern das auf CD-Formate abgestimmte Layout. Illustrationen koennen Bestandteil eines CD-Covers sein, sind aber nicht mit der gesamten Covergestaltung gleichzusetzen. Gegenueber Flyern, Plakaten oder Inseraten ist ein CD-Cover direkt an das physische Produkt und dessen Formatvorgaben gebunden.