Was unter Werbeschildern verstanden wird
Werbeschilder umfassen fest montierte oder frei platzierte Schilder mit werblichem Inhalt. Dazu gehören beispielsweise Firmenschilder, Aktionsschilder, Hinweisschilder mit Verkaufsbezug oder markenbezogene Tafeln für Ladenlokale und Empfangsbereiche. Entscheidend ist nicht nur die grafische Gestaltung, sondern auch das Zusammenspiel von Format, Montageart, Betrachtungsdistanz und Umgebungslicht.
Einsatzorte und gestalterische Anforderungen
Typische Einsatzorte sind Ladenfronten, Eingangsbereiche, Empfangszonen, Verkaufsflächen, Ausstellungen oder temporäre Promotionflächen. Je nach Standort verändern sich die Anforderungen an Sichtbarkeit, Kontrast, Materialbeständigkeit und Befestigung. Ein Schild an einer Aussenfassade muss anders geplant werden als ein Werbeschild im Innenraum oder hinter Glas im Schaufenster.
Materialien und Ausführungen von Werbeschildern
Werbeschilder können als einfache Plattenlösungen, freistehende Elemente oder mehrteilige Konstruktionen ausgeführt werden. Häufige Ausprägungen unterscheiden sich nach Material, Oberflächenwirkung, Dicke, Kantenbearbeitung und gegebenenfalls Beleuchtung. Für die Umsetzung relevant sind zudem Druckverfahren, Folienanwendungen, Direktbeschriftung sowie die Frage, ob das Schild für einen langfristigen oder zeitlich begrenzten Einsatz gedacht ist.
Abgrenzung zu Signaletik, Plakaten und Fahrzeugbeschriftung
Werbeschilder überschneiden sich gestalterisch mit anderen Print- und Beschriftungsprodukten, verfolgen aber einen anderen Zweck. Gegenüber Beschilderungen, Beschriftungen und Signaletik sind sie weniger auf Orientierung und Information ausgerichtet, sondern auf Sichtbarkeit und werbliche Wirkung. Im Unterschied zu Plakaten sind Werbeschilder meist robuster, standortbezogen und für eine längere Nutzung konzipiert. Von Fahrzeugbeschriftung unterscheiden sie sich durch den festen Einsatzort und andere Anforderungen an Montage, Format und Material.