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Diazotypien

Diazotypien sind kontaktkopierte Reproduktionen von technischen Zeichnungen, Plänen und anderen Strichvorlagen. Das Verfahren nutzt lichtempfindlich beschichtetes Material, das nach der Belichtung chemisch entwickelt wird. Verbreitet war es vor allem dort, wo identische Plan- und Schemaauszüge in grösserer Zahl benötigt wurden.

Kontaktkopie statt klassischer Druckform

Bei der Diazotypie wird ein transparentes oder transluzentes Original direkt auf ein beschichtetes Trägermaterial aufgelegt und belichtet. Die belichteten und unbelichteten Bereiche reagieren anschliessend unterschiedlich auf die Entwicklung, sodass Linien und Schrift sichtbar werden. Das Verfahren ist auf die genaue Übertragung des Originals ausgelegt und arbeitet nicht mit Druckplatten, Sieben oder Druckzylindern. Es gehört deshalb eher zur Reprografie als zu den klassischen Massen-Druckverfahren.

Geeignete Vorlagen und typische Anwendungen

Diazotypien eignen sich vor allem für Strichvorlagen mit klaren Konturen, etwa Baupläne, Installationsschemata, technische Zeichnungen, Leitungspläne oder Formularvorlagen. Fein abgestufte Bildtöne und fotografische Motive lassen sich damit nur eingeschränkt wiedergeben. Historisch wurde das Verfahren für Planvervielfältigungen in Architektur, Ingenieurwesen, Maschinenbau und Verwaltung eingesetzt. Auch bei Beständen mit älteren Papier- oder Transparentoriginalen ist der Begriff bis heute gebräuchlich.

Farbbild, Trägermaterial und Ausführung

Typisch sind Kopien mit dunklen Linien auf hellem Grund, je nach Material und chemischer Ausführung auch in unterschiedlichen Farbtönen. Neben Papier kamen je nach Anforderung auch transparente oder halbtransparente Träger zum Einsatz, etwa wenn mit Überlagerungen oder Zwischenständen gearbeitet wurde. Entscheidend für das Ergebnis sind die Deckung und Sauberkeit des Originals, weil die Vorlage direkt und ohne Rasterung übernommen wird. Das Verfahren liefert vor allem klare Linien, Schrift und Symbole.

Abgrenzung zu anderen sonstigen Druckverfahren

Innerhalb der sonstigen Druckverfahren steht die Diazotypie für die funktionale Reproduktion von Vorlagen, nicht für optische Effekte oder dekorative Oberflächen. Sie unterscheidet sich damit deutlich von Lackdruck, Fluoreszenzdruck oder Lentikulardruck, bei denen visuelle Zusatzwirkungen im Vordergrund stehen. Gegenüber Handdruckverfahren wie Holzschnitt oder Kupferstich fehlt die manuelle Druckform und die künstlerische Prägung des Druckbilds. Diazotypien sind also kein Effekt- oder Veredelungsverfahren, sondern ein spezielles Kopierverfahren für technische und dokumentarische Inhalte.

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In der folgenden Firmenliste sind Anbieter im Bereich Diazotypien aufgeführt. Die Einträge betreffen Leistungen rund um dieses spezielle Reproduktionsverfahren.
Unter dieser Leistung wurde noch kein Anbieter eingetragen.

Fragen & Antworten zu Diazotypien

  • Ist eine Diazotypie dasselbe wie eine Blaupause?

    Nicht genau. Im Alltag wurden beide Begriffe oft vermischt, technisch handelt es sich aber um unterschiedliche Verfahren.

  • Eignen sich Diazotypien für Fotos oder farbige Bilder?

    Nur eingeschränkt. Das Verfahren ist in erster Linie für Linien, Schrift und klare Kontraste gedacht.

  • Welche Vorlage wird für eine Diazotypie benötigt?

    Üblich ist ein transparentes oder lichtdurchlässiges Original mit sauber gezeichneten Linien und gut lesbarer Beschriftung.

  • Warum zählt die Diazotypie nicht zu den klassischen Druckverfahren?

    Weil sie als Kontaktkopie arbeitet und keine Druckform wie Platte, Zylinder oder Sieb verwendet.


Weitere Leistungen unter
Sonstige Druckverfahren

  • Rubbelfarbauftrag
    7 Firmen
  • Handdruck (ab Holzschnitt, Kupferstich, usw.)
    3 Firmen
  • Linieren
    3 Firmen
  • Notendruck
    3 Firmen
  • Lentikulardruck und Wackelkarten
    2 Firmen
  • Guillochen
    1 Firma
  • Fluoreszenzdruck
  • Lackdruck
  • Weissdruck

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